Bayern verfolgt Plan

Nach Interviews über Abgang: So geht es mit Pavard weiter

Pavard wechselte 2019 vom VfB Stuttgart zum FC Bayern. Foto: FRANCK FIFE/AFP via Getty Images
Pavard wechselte 2019 vom VfB Stuttgart zum FC Bayern. Foto: FRANCK FIFE/AFP via Getty Images

Benjamin Pavard kokettiert öffentlich mit einem Abgang vom FC Bayern. Bei den Münchnern scheint noch kein Druck zu herrschen. Eine Entscheidung soll aber in den nächsten Monaten folgen.

Binnen weniger Tage hat sich Benjamin Pavard zweimal zu einem etwaigen Wechsel geäußert. "Mit Bayern München habe ich alles gewonnen. Ich spiele, um zu gewinnen und ich bin bereit, neue interessante Projekte zu bewerten, aber als zentraler Verteidiger", sagte der Franzose zuletzt der La Gazzetta dello Sport. Zuvor sagte er der L'Equipe: "Ich bin nicht dagegen, ein neues Projekt zu entdecken. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit. Warum nicht ein neues Land, eine neue Kultur entdecken?"

Pavard beim FC Bayern nach wie vor wichtig

Wie die Bild-Zeitung berichtet kamen jene Aussagen bei den Verantwortlichen des FC Bayern nicht positiv an. Das Trainerteam könne nicht verstehen, weshalb Pavard unzufrieden sein sollte. Der Weltmeister von 2018 stand bei den Münchnern in dieser Saison 1.431 Spielminuten auf dem Rasen und hat damit bisher 87 Prozent der möglichen Einsatzzeit absolviert. Laut der Sport Bild gab es bereits vor einem Monat ein Treffen zwischen Pavards Beratern und Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Dabei ging es um eine Verlängerung des 2024 auslaufenden Vertrags. Der Austausch sei positiv gewesen, weitere Gespräche sollen zwischen Januar und Februar 2023 stattfinden. Ob Pavard verlängert? Das ist noch offen. Einen ablösefreien Abgang will der deutsche Rekordmeister vermeiden, weshalb ein Abgang im Sommer 2023 nicht auszuschließen ist.

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Adrian Kuehnel  
17.11.2022