"Wird nicht ändern, was passiert ist"

Nach Finale 2018: Salah ohne Rache-Gelüste gegen Real

Ramos verletzte Salah in der Aufreger-Szene des Finals. Foto: Imago
Ramos verletzte Salah in der Aufreger-Szene des Finals. Foto: Imago

Das Viertelfinale der Champions League hat einige spannende Paarungen ergeben. Unter anderem kommt es zur Wiederauflage des Finals von 2018. Seinerzeit verlor der FC Liverpool früh seinen Superstar Mohamed Salah und spät das Endspiel selbst.

Der Ägypter hatte sich bei einer Aktion von Sergio Ramos verletzt, bei deren Wiederholungen bis heute die Gemüter in beiden Fanlagern hochkochen. Nach einer halben Stunde war das Finale von Kiev für den Angreifer mit Schulter-Beschwerden beendet. Besondere Rache-Gelüste verspürt Salah deswegen jedoch nicht. "Ich will die Spiele gewinnen und das Halbfinale erreichen. Aber was jetzt passiert, wird nicht ändern, was in Kiev geschehen ist. Das ist vorbei", gibt sich der 29-Jährige gegenüber der spanischen Sportzeitung Marca gelassen.

"Wir sind Champions"

Auch die Szene mit Ramos sei ihm nicht sonderlich präsent, sagt Salah. Stattdessen drehen sich seine Gedanken um die Mannschaft und die schwierige Aufgabe gegen Real Madrid. Liverpool sei dabei stärker als im verlorenen Finale vor bald drei Jahren. "Zwischen damals und heute haben wir die Premier League und Champions League gewonnen. Wir sind Champions, das macht einen großen Unterschied", so der Torjäger.

Real "eine andere Mannschaft"

Real wiederum habe "einige großartige Spieler verloren, wie Cristiano Ronaldo", sagt Salah. Auch der damalige Doppeltorschütze Gareth Bale steht den Königlichen aktuell nicht zur Verfügung. "Es ist eine andere Mannschaft, aber sie steht im Viertelfinale und wird sicher sehr gut vorbereitet sein. Wir müssen bereit sein, ihnen entgegenzutreten." Zuvor steigt aber noch das Premier-League-Spiel beim FC Arsenal am Samstagabend.

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Lars Pollmann  
30.03.2021

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