Skandal von Dresden

Nach Fan-Angriff: So will der HSV Leistner sanktionieren

Leistner muss für seine Tat scheinbar nur beim DFB blechen.
Leistner muss für seine Tat scheinbar nur beim DFB blechen. Foto: Getty Images

Es war die Szene der ersten DFB-Pokal-Runde - und das obwohl sie nicht auf dem Platz passierte: HSV-Verteidiger Toni Leistner griff in Dresden einen Fan auf der Tribüne an. Wie ihn der Verein nun sanktioniert, scheint festzustehen.

Weil der 30-jährige Profi bei einem Interview von einem Fan auf der Tribüne beleidigt wurde, eskalierte dieser derart, dass er den Pöbler auf der Tribüne zurechtwies. Das Strafmaß vom DFB-Kontrollausschuss steht noch aus, das vom HSV ist offenbar schon geklärt.

Vom HSV gibt es wohl keine Geldstrafe

Wie die Bild angibt, ist eine Sperre plus Geldstrafe vom Verband wohl sicher. Der HSV verzichtet angeblich aber darauf, Leistner zur Kasse zu beten. Der Defensivspieler soll hingegen in soziale Projekte des Vereins eingebunden werden. Der DFB könnte derweil bereits am Donnerstag sein Strafmaß verkünden. 

Corona-Test war negativ

Die Rückreise in die Hansestadt musste der gebürtige Dresdner nach der 1:4-Niederlage bei Dynamo übrigens separat antreten. Mit dem Fan hatte der HSV-Profi gemäss Corona-Richtlinien "ungeschützten" Kontakt. Ein entsprechender Test in Hamburg war jedoch negativ. Am Mittwoch nahm Leistner dennoch nicht am Training teil.

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Adrian Kuehnel  
17.09.2020