Finanzchef spricht

Nach Eberl-Kritik: Das sagt Gladbach-Boss Schippers

Eberl soll seine Tätigkeit bei RB Leipzig Mitte Dezember aufnehmen. Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Eberl soll seine Tätigkeit bei RB Leipzig Mitte Dezember aufnehmen. Foto: Christof Koepsel/Getty Images

Max Eberl hat im Zuge seines baldigen Amtsantritts bei RB Leipzig Kritik an seinem Ex-Arbeitgeber Borussia Mönchengladbach geäußert. Dies hat der dortige Finanzboss Stephan Schippers nun zum Anlass genommen, um diese zu kommentieren.

Die Fans von Borussia Mönchengladbach haben Max Eberl nach der Bekanntgabe seines Wechsels zu RB Leipzig vorgeworfen, Unwahrheiten erzählt zu haben. Demnach soll der langjährige Fohlen-Manager bei seiner im Januar erfolgten Pressekonferenz vorgespielte Emotionen vermittelt haben. Eberl erklärte seinerzeit, dass er sich aufgrund einer Erschöpfung vorerst zurückziehen wird. Gegenüber der Welt am Sonntag stellte der 49-Jährige daraufhin kürzlich klar: "Die darin (in dem offenen Brief; Anm. d. Red.) geäußerte Enttäuschung darüber, dass ich zu RB gehe, verstehe ich. Aber nicht, dass mir Lügen und Theaterspiel vorgeworfen wird – und dass der Klub so etwas nicht umgehend zurückweist. Im Verein wissen sie, wie es mir gegangen ist und wie oft ich in Gesprächen geweint und gesagt habe, dass ich nicht mehr kann."

"Wir tun alle gut daran, Ruhe reinkommen zu lassen"

Eine deutliche Kritik gegen die Klubführung der Gladbacher. Stephan Schippers ist jedoch um Eskalationsminderung bemüht. "Wir tun alle gut daran, Ruhe reinkommen zu lassen. Wir haben mit Leipzig in wirklich fairen Gesprächen das ganze Thema geklärt. Alles andere – auf Angriffe zu reagieren – war noch nie Borussia Mönchengladbach und wird auch nie Borussia Mönchengladbach sein", wird der Finanzboss von gladbachlive.de zitiert. Man wünsche Eberl, der insgesamt 23 Jahre bei der Borussia tätig war, in seiner neuen Funktion als Sportchef bei RB Leipzig "alles Gute".

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Adrian Kuehnel  
29.10.2022