FC Liverpool

Nach Barca-Gerüchten: Kehrtwende im Salah-Poker?

Bei Salah deutet wieder mehr auf einen Verbleib in Liverpool hin. Foto: Getty Images
Bei Salah deutet wieder mehr auf einen Verbleib in Liverpool hin. Foto: Getty Images

Die Vertragssituation von Mohamed Salah beim FC Liverpool hat zuletzt für einigen Wirbel gesorgt. Der Ägypter sträubte sich laut übereinstimmenden Medienberichten gegen eine Verlängerung seines 2023 auslaufenden Arbeitspapiers, obwohl die Reds ihn zum bestbezahlten Spieler der Klubhistorie machen wollten. Der FC Barcelona hat angeblich bereits sein Augenmerk auf den Angreifer gelegt.

Ob es sich dabei um das typische Spekulieren spanischer Medien handelte, die gerade während Länderspielpausen irgendwie ihre Zeilen vollkriegen müssen, sei dahingestellt. Klar ist, dass ein Spieler wie Salah, sollte er tatsächlich auf den Markt kommen, unweigerlich das Interesse aller Top-Vereine in Europa auf sich zieht und sich Barca trotz eines gewaltigen Schuldenbergs zu ebenjener Gruppe zählt. Nun aber deutet laut übereinstimmenden Berichten von der Insel einiges auf eine Kehrtwende im Vertragspoker hin.

Keine Ronaldo-Forderungen mehr

Wie etwa das Boulevardblatt Daily Mirror berichtet, hat Salah seine Gehaltsforderungen heruntergeschraubt. Ursprünglich war die Rede davon, der 29-Jährige fordere ein Salär, das in etwa dem von Cristiano Ronaldo bei Manchester United entspreche. Es ging demnach um schwer zu fassende 500 000 Pfund (593 300 Euro) pro Woche. Konkrete Zahlen liegen nun nicht vor, wohl aber schreibt das Blatt, die Berater von Salah befänden sich in konstruktiven Gesprächen mit den Verantwortlichen von Liverpool. Denkbar sei ein Vertrag über drei Jahre mit einer Option auf eine vierte Saison.

Bei Barca ohnehin nur zweite Wahl?

Damit wäre Salah, der Mitte Juni 30 Jahre alt wird, vermutlich für den Rest seines Karriere-Zenits an den Tabellenzweiten der Premier League gebunden. Beim FC Barcelona soll er derweil ohnehin nur eine Alternative zu den eigentlichen Transferwünschen dargestellt haben: Dass sich die Katalanen aber Erling Haaland oder Robert Lewandowski leisten können, scheint kaum wahrscheinlicher.

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Lars Pollmann  
03.04.2022