Debatte im Zentrum

Muss Kimmich weichen? Was für Gündogan spricht

Gündogan trägt die Kapitänsbinde und gilt als angesehen. Foto: Alex Grimm/Getty Images
Gündogan trägt die Kapitänsbinde und gilt als angesehen. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Die 2:3-Niederlage gegen die Türkei hat die Diskussionen rund um Ilkay Gündogan und Joshua Kimmich in der deutschen Nationalmannschaft genährt. Seinen Stammplatz sicher scheint nur einer von beiden zu haben: Gündogan.

"Gündogan und Kimmich passen auf der Doppel-Sechs nicht zusammen"

Bundestrainer Julian Nagelsmann will keine Garantien aussprechen und setzt auf das Leistungsprinzip. Doch nach der Pleite gegen die Türkei gibt es Debatten darüber, dass es kontrapoduktiv sei, Ilkay Gündogan und Joshua Kimmich gemeinsam auf der Doppel-Sechs spielen zu lassen. "Gündogan und Kimmich passen auf der Doppel-Sechs nicht zusammen, weil sie sich zu ähnlich sind. Sie tun sich gegenseitig nicht gut, wenn sie so nah zusammenspielen", sagte TV-Experte und Rekordnationalspieler Lothar Matthäus am Samstagabend bei RTL.

Gündogan soll für Nagelsmann gesetzt sein

Matthäus zufolge sollte Nagelsmann entweder Gündogan oder Kimmich spielen lassen - aber nicht beide zusammen. Daneben sollte laut ihm Leon Goretzka oder Pascal Groß spielen. Doch wer hätte die Nase vorn: Gündogan oder Kimmich? Wie Sport1 unter Berufung eigener Informationen vermeldet, führe für Nagelsmann im Zentrum kein Weg an Gündogan vorbei. Gündogan ist Kapitän, habe "viele Fürsprecher in der Kabine" und gelte "als taktisches Mastermind". Muss also Kimmich dafür weichen? Am Dienstag (20.45 Uhr) tritt die deutsche Nationalmannschaft in Wien gegen Österreich an. Nagelsmann könnte einen Fingerzeig liefern.

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Adrian Kühnel  
20.11.2023