Shootingstar

Musiala: "Schon krass, wie schnell alles gegangen ist"

Musiala erlebt einen Raketenstart ins Profidasein. Foto: Getty Images
Musiala erlebt einen Raketenstart ins Profidasein. Foto: Getty Images

Jamal Musiala hält beim FC Bayern und im DFB-Team allerlei Rekorde für den Spieler, der als jüngster Kicker zum Einsatz kam oder Tore erzielt hat. Der 18-Jährige gilt neben Florian Wirtz als größtes Wunderkind des Landes. Sein Aufstieg innerhalb der vergangenen Monate ist mit dem Wort 'rasant' noch unzureichend beschrieben.

Erst im Juni 2020 feierte der Offensiv-Allrounder schließlich sein Profidebüt für den FC Bayern. Binnen eines Jahres wurde aus dem Talent ein EURO-Teilnehmer, der vielleicht als einziger Spieler der deutschen Nationalmannschaft beim Turnier Pluspunkte sammeln konnte. Inzwischen fehlt der Name Musiala in keiner Auflistung der größten Talente auf dem Planeten, gilt der Teenager als künftiger Weltstar und Schlüsselspieler für die Münchner und das DFB-Team. 

"Manchmal brauche ich ein paar Minuten"

"Schon krass, wie schnell alles gegangen ist", sagt Musiala selbst gegenüber dem kicker zu seiner kometenhafter Entwicklung. "Manchmal brauche ich ein paar Minuten, um das alles zu checken. Ich bin dankbar, dass bis jetzt alles so gut gelaufen ist." Der gebürtige Stuttgarter erlebte bekanntlich den Großteil seiner fußballerischen Ausbildung in England, wo sich Musiala neben der sportlichen Robustheit auch mental auf seine Profikarriere vorbereitet hat.

"Früh daran gearbeitet, für Spiele mental bereit zu sein"

"Ich habe sehr früh daran gearbeitet, für Spiele mental bereit zu sein. Das gibt mir Stabilität", sagt der 18-Jährige, der bisweilen regelrecht frühreif wirkt. So konnte Musiala etwa bei der EURO im Gruppenspiel gegen Ungarn das Tor einleiten, das das DFB-Team vor einem peinlichen Aus bewahrte. "Da war nichts zu verlieren, ich habe einfach frei gespielt, konnte nichts falsch machen und habe keinen Druck gespürt", erinnert Musiala. Aktuell scheinen kaum Zweifel angebracht, er könne diese Lockerheit verlieren.

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Lars Pollmann  
11.10.2021