Mit Leibold

Muheim über Konkurrenzkampf: "Darf keinen Augenblick vom Gaspedal runtergehen"

Muheim wurde vom HSV fest aus St. Gallen verpflichtet. Foto: Martin Rose/Getty Images
Muheim wurde vom HSV fest aus St. Gallen verpflichtet. Foto: Martin Rose/Getty Images

Beim HSV hat Miro Muheim auf der Linksverteidiger-Position die Nase vor Tim Leibold. Der Schweizer spricht von einem "gesunden Konkurrenzkampf", mit Leibold hat er keine Probleme.

Im vergangenen Oktober riss sich Tim Leibold das Kreuzband und verlor infolgedessen seinen Stammplatz beim HSV an Miro Muheim. Nach der Rückkehr Leibold hat sich daran noch nicht geändert, wenngleich er Muheim Druck macht. Letzterer sagte nun im Interview mit der Bild-Zeitung: "Die Konkurrenz tut mir gut. Man kann sich gegenseitig puschen. Ich muss alles im Training geben, damit ich am Wochenende auf dem Platz stehen darf. Das kann für mich und für die Mannschaft nur gut sein."

"Wir schätzen uns sehr, verstehen uns gut"

Die Konkurrenz Leibolds spüre der 24-Jährige selbstverständlich. "Tim gibt im Training alles, wie auch ich. Es ist ein gesunder Konkurrenzkampf. Ich darf keinen Augenblick vom Gaspedal runtergehen. Das puscht mich und auch Tim. Und das ist gut so", so der Schweizer. "Es ist eine sehr gesunde Rivalität. Wir schätzen uns sehr, verstehen uns gut. Wir wissen beide, was Sache ist, und geben beide Vollgas." Trainer Tim Walter dürfte dies nur freuen. Der HSV peilt in dieser Saison schließlich endlich den Aufstieg in die Bundesliga an.

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Adrian Kuehnel  
01.09.2022