Verletzter Abwehrchef

"Müssen abwarten" - Werder hofft weiter auf Toprak

Ömer Toprak (r.) droht im Saisonfinale auszufallen. Foto: Getty Images.
Ömer Toprak (r.) droht im Saisonfinale auszufallen. Foto: Getty Images.

Ömer Toprak hat sich beim Comeback gegen Erzgebirge Aue am Sonntag erneut verletzt. Der Innenverteidiger könnte Werder Bremen am 34. Spieltag fehlen, noch haben die Verantwortlichen die Hoffnung aber nicht aufgegeben.

In der Abwehrreihe von Werder Bremen hat sich Ömer Toprak als Leistungsträger erwiesen, doch der 32-Jährige wird häufig von Verletzungen zurückgeworfen. Seit 2019 spielt der Innenverteidiger für die Grün-Weißen, aufgrund zahlreicher Rückschläge stehen erst 60 Einsätze zu Buche. Alleine in dieser Saison kam Toprak in der 2. Bundesliga nur 20-mal zum Zug, von Mitte September bis Ende Oktober streikte die Wade ebenso wie seit Mitte März.

Fritz: Toprak "wird zunächst nur individuell trainieren"

Am 29. Spieltag konnte Toprak gegen den FC St. Pauli 14 Minuten spielen, beim 3:0-Sieg über Erzgebirge Aue am 33. Spieltag war sein Arbeitstag nach 36 Minuten beendet. Angesichts des auslaufenden Vertrags könnte die Partie gegen den Absteiger seine letzte im Werder-Trikot gewesen sein (fussball.news berichtete), noch hoffen die Verantwortlichen aber auf einen Einsatz gegen Jahn Regensburg: "Ömer ist jetzt in Behandlung, wird zunächst auch nur individuell trainieren. Wir müssen dann abwarten, wie die Behandlung anschlägt", wird Clemens Fritz von der Deichstube zitiert. Denn klar ist: Der Routinier verleiht der Mannschaft im Aufstiegsrennen noch ein Stück mehr Sicherheit.

Florian Bajus  
11.05.2022