Blitz-Leihe nach Freiburg

Müller: "Zufrieden damit, wie es ist"

Müller startete bei Freiburg von 0 auf 100 durch. Foto: Imago
Müller startete bei Freiburg von 0 auf 100 durch. Foto: Imago

Die Pläne des SC Freiburg auf der Torhüter-Position standen eigentlich seit Monaten. Nach dem Verkauf von Alexander Schwolow sollte Mark Flekken die neue Nr.1 werden. Nach der schweren Verletzung des Niederländers konnte der Sportclub von Glück sagen, dass Florian Müller beim FSV Mainz 05 den Kampf um den Stammplatz verlor.

Im Eilverfahren einigten sich die Klubs auf einen leihweisen Transfer, der dem Juniorennationalspieler einen Stammplatz und Freiburg eine adäquate Zwischenlösung auf der neuralgischen Position zwischen den Pfosten ermöglicht. "Ich bin froh, dass es so schnell und gut geklappt hat nach der nicht so schönen Nachricht letzte Woche", sagt Müller gegenüber dem SWR. Er spielt auf das Gespräch mit Mainz-Trainer Achim Beierlorzer an, der sich für Robin Zentner als Nr.1 entschieden hatte. "Jetzt bin ich zufrieden damit, wie es ist", so der 22-Jährige.

"Hoch und runter innerhalb von zwei, drei Tagen"

Dem Vernehmen nach interessierten sich zahlreiche Klubs für eine Verpflichtung, mit der Möglichkeit eines Stammplatzes in der Bundesliga konnten aber wohl die wenigsten konkurrieren. "Es ging wirklich hoch und runter innerhalb von zwei, drei Tagen", kommentiert Müller die turbulente Phase in seiner noch jungen Karriere. An deren Ende stand ein wichtiger Auswärtssieg beim VfB Stuttgart, den er in der Nachspielzeit mit einer starken Tat gegen Philipp Klement festhielt. "Zu Null wäre noch einen Tick besser gewesen, aber vom Prinzip her, nach der Woche mit dem hin und her und bei einem schwierigen Derby in Stuttgart, war das ist ein sehr guter Einstand", so Müller.

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Lars Pollmann  
23.09.2020