Wie 2014?

Müller wehrt WM-Vergleiche ab: "Gegen Brasilien hatten wir es nicht so unter Kontrolle"

Thomas Müller jubelte mit den Mitspielern über einen historischen Sieg.
Thomas Müller jubelte mit den Mitspielern über einen historischen Sieg. Foto: Getty Images

Der FC Bayern München hat den FC Barcelona an einem historischen Champions League-Abend mit 8:2 geschlagen. Manch einer dachte an das 7:1 von Deutschland gegen Brasilien bei der WM 2014. Thomas Müller wehrte aber cool ab.

Ob Kommentator oder Kneipenbesucher: Nach dem Thomas Müller das 4:1 für den FC Bayern München gegen den FC Barcelona erzielte, fühlten sich viele an das 7:1 von Deutschland gegen Brasilien im WM-Halbfinale 2014 zurückerinnert. Doch der Mann, der vor sechs Jahren den Torreigen eröffnete und auch diesmal in der Champions League zweimal traf, erkannte gewaltige Unterschiede!

Müller will Vergleiche nicht wagen

"Nee, nicht ganz. Gegen Brasilien hatten es nicht so unter Kontrolle", sagte Müller dem kicker. Rumms! Die Schmach nimmt für Barca so noch einmal ganz andere Züge an. Der in Topform auftrumpfende Müller erklärte: "Gegen Brasilien ist es passiert. Aber heute wollten wir von Anfang an den Gegner mit unserer Art, Fußball zu spielen, beherrschen."

"Waren brutal dominant"

In der Tat ließen sich die Münchner auch nicht durch den zwischenzeitlichen Ausgleichs- oder Anschlusstreffer aus der Bahn werfen. Müller lobte die eigene Leistung: "Das hatte viel, viel mehr mit uns zu tun als das in Brasilien. Wir waren einfach brutal dominant, vor allem gegen den Ball."

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Christopher Michel  
15.08.2020