Manager-Spiel

Müller verzichtete auf Kruse: "Habe dich verkauft, verscherbelt, verschenkt"

Max Kruse (l.) zeigte für Union Berlin eine gute Vorstellung. Ganz zum Ärger von FC Bayerns Thomas Müller, der ihn bei einem Manager-Spiel vorher verkauft hatte.
Max Kruse (l.) zeigte für Union Berlin eine gute Vorstellung. Ganz zum Ärger von FC Bayerns Thomas Müller, der ihn bei einem Manager-Spiel vorher verkauft hatte. (Fotos: imago / Collage: Tom Jacob)

Max Kruse zeigte am vergangenen Wochenende eine gute Leistung. Beim 1:1 gegen den SC Freiburg steuerte der Angreifer von Union Berlin eine Torvorlage bei. Ganz nebenbei sammelte Kruse auch noch in einem Phantasie-Manager-Spiel wertvolle Punkte - sehr zum Ärger von Thomas Müller vom FC Bayern München.

139 virtuelle Punkte sammelte Kruse beim Manager-Spiel Kickbase mit seiner Leistung in der realen Partie gegen den SC Freiburg. Damit hat es der Angreifer von Union Berlin, der eine Torvorlage beim Remis beisteuerte, nichtmal in die Top-Ten geschafft, aber dennoch eine durchschnittlich gute Ausbeute eingefahren. 19,6 Millionen Euro ist Kruse derzeit auf der Plattform wert.

Müller: "Habe dich verkauft, verscherbelt, verschenkt"

Alle User, die Kruse also in ihrer Startelf stehen hatten, können sich über die Punkte freuen. Alle diejenigen, die auf den 32-Jährigen verzichtet haben, werden sich ärgern. So auch Müller: Der Angreifer des FC Bayern München zockt selbst das Manager-Spiel und gehört zu den Leuten, die nicht Kruse das Vertrauen geschenkt haben. "Ich spiele auch Kickbase in einer sehr exklusiven Runde. Und ich habe dich vor diesem Spieltag verkauft, verscherbelt, fast schon verschenkt würde ich sagen – und es ärgert mich sehr", verriet Müller auf Instagram und sprach damit seinen ehemaligen Nationalspieler-Kollegen direkt an.

Warten auf Kruses Rückkehr

Dennoch scheint Müller einen guten Ersatzmann gefunden zu haben, hat seine virtuelle Elf "hart gekämpft und den Kickbase-Spieltag eventuell doch gewonnen. Aber natürlich hätte mich ein umtriebiger und wieder erstarkter Max Kruse da enorm weitergebracht", so Müller. Als nette Geste versprach der 31-Jährige, Kruse erneut zu kaufen, sobald dieser sich wieder auf dem Transfermarkt befinde. Weil Müller beim 5:0-Sieg über Eintracht Frankfurt nur wenig Anteile hatte, kam sein eigener Avatar nur auf 98 Zähler - kein guter Wert. Immerhin ist der Münchner trotzdem noch 50 Millionen Euro wert.

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Tom Jacob  
26.10.2020