Niederlage gegen SGE

Müller kritisch: "So ist es nichts mit Super-Bayern!"

Thomas Müller ist nach der Niederlage gegen Frankfurt bedient. Foto: Imago

Der FC Bayern München hat gegen Eintracht Frankfurt beim 1:2 die erste Saisonniederlage kassiert. Führungsspieler Thomas Müller nahm im Anschluss Stellung und kritisierte vor allem die mangelnde Effektivität in Offensive und Defensive.

Drückend überlegen war der FC Bayern München im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt zeitweise. Am Ende standen aber null Punkte für das Team von Trainer Julian Nagelsmann. "Wenn wir unsere Chancen nutzen, dann kann es 3:1 oder vielleicht sogar 4:1 ausgehen. Dann stehen wir hier und singen wieder Super-Bayern. So ist es nichts mit Super-Bayern", sagte Offensivspieler Thomas Müller nach dem Spiel auf DAZN und ergänzte: "So haben wir sogar noch zuhause verloren. Das ist eine ungewohnte Situation, ein ungewohntes Gefühl ehrlich gesagt." 

"Vorne und hinten nicht effektiv"

Dabei konnte der 32-Jährige in seiner Kritik keinen Mannschaftsteil ausnehmen: "Wie waren sowohl vorne als auch hinten nicht effektiv. Es hat an der Effektivität gemangelt. Wir hatten ein paar dicke Chancen, aber noch ärgerlicher ist, dass wir relativ direkt nach dem 1:0 das 1:1 kriegen - mit der ersten Aktion von Frankfurt überhaupt." In der 29. Minute ging der FC Bayern durch Leon Goretzka in Führung, drei Minuten später egalisierte Eintrachts Martin Hinteregger nach einem Eckball per Kopf. 

"Enttäuscht, sauer und verärgert"

Filip Kostic traf dann in der 83. Minute noch zum 2:1 für die Hessen: "Die wenigen Chancen, die sie hatten, haben zu zwei Toren gereicht. Wenn der aus dem Winkel reingeht und du unsere Situationen siehst, was wir haben liegen lassen, ist das denke ich die Rechnung in diesem Spiel." Entsprechend ist auch die Gefühlslage beim deutschen Rekordmeister: "Wir sind natürlich enttäuscht, sauer und verärgert. Ich weiß nicht, was man am Besten verwenden kann. Es ist ein Spiel, das wir auf keinen Fall verlieren müssen. Aber das Leben spielt - gerade im Fußball - nicht immer für einen. Aber das wird uns nicht umwerfen."

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Benjamin Heinrich  
03.10.2021