Innenverteidiger legte Muskelmasse zu

Mühl: "Würde jetzt nicht sagen, dass ich gesetzt bin"

Mühl hat aktuell beim FCN die Nase vorn. Foto: Imago
Mühl hat aktuell beim FCN die Nase vorn. Foto: Imago

Mit einem 1:1 bei Jahn Regensburg haben Lukas Mühl und Co einen brauchbaren Start in die neue Zweitliga-Saison hingelegt. Beim 1.FC Nürnberg sind sie sich im Klaren darüber, dass nach der katastrophalen Vorsaison nicht sofort alles funktionieren kann. Immerhin scheint Trainer Robert Klauß sein Innenverteidiger-Duo gefunden zu haben.

Gegen Regensburg spielten Mühl und Asger Sörensen wie schon im DFB-Pokal eine Woche zuvor gegen RB Leipzig nebeneinander. Routinier Georg Margreitter muss aktuell mit der Bank Vorlieb nehmen. Mühl ist sich seiner Sache aber nicht zu sicher. "Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich gesetzt bin", so der 23-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. Den Konkurrenzkampf empfindet er als förderlich. "Egal, wen wir gerade aufstellen, man hat bei keinem ein schlechtes Gefühl." Der gebürtige Niederbayer hatte in der Vorsaison nur 19 Partien gesammelt, dabei war er ein Jahr zuvor in der Bundesliga noch Stammkraft des FCN.

"Über ein Kilo Muskelmasse draufgelegt"

Schon optisch ist derweil zu erkennen, dass Mühl vor der Spielzeit viel investiert hat. "Ich habe im Sommer noch einmal körperlich zugelegt, habe über ein Kilo Muskelmasse draufgelegt", berichtet das Eigengewächs. Mit Leon Goretzka kann Mühl noch nicht mithalten, wohl aber helfen die Sonderschichten des Sommers im Zweikampf. So hat sich der Verteidiger in Stellung für eine gute Saison gebracht, die für seine Zukunft sehr bedeutend sein dürfte. Immerhin läuft der aktuelle Vertrag beim 1.FC Nürnberg nur bis 30. Juni 2021. Aktuell mache er sich keine großen Gedanken, betont Mühl. Im Hinterkopf dürften die aber durchaus vorhanden sein.

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Lars Pollmann  
22.09.2020