Rom-Trainer bestraft

Schiri-Beschimpfung: UEFA sperrt Mourinho für vier Spiele

Mourinho wird von der UEFA bestraft. Foto: Naomi Baker/Getty Images
Mourinho wird von der UEFA bestraft. Foto: Naomi Baker/Getty Images

AS Roms Cheftrainer Jose Mourinho wird von der UEFA für vier Spiele gesperrt. Der Portugiese wird damit für sein Verhalten beim verlorenen Europa-League-Finale gegen den FC Sevilla (1:4 n.E.) bestraft.

Sein Ausraster beim Europa-League-Finale hat Folgen: Weil sich Jose Mourinho nach Abpfiff im Parkhaus der Budapester Puskas Arena heftig über Referee Anthony Taylor echauffierte, die Leistung des Schiedsrichtergespanns als "verdammte Schande" titulierte und obendrein erklärte, Taylor sei ihm "spanisch" vorgekommen, womit er eine Bevorzugung des FC Sevilla unterstellte, muss er nun büßen. Die UEFA sperrt den Chefcoach der AS Rom für vier Europapokalspiele.

Mourinho erhält von UEFA harte Strafe

Nachdem Mourinho Taylor scharf kritisiert und das Video dazu hohe Wellen geschlagen hatte, wurde der Unparteiische am Tag darauf beim Abflug aus Budapest gemeinsam mit seiner Familie von Fans der AS Rom angefeindet (fussball.news berichtete). Daraufhin wurden Forderungen für eine drakonische Strafe für Mourinho laut. TV-Experte Stefan Effenberg plädierte beispielsweise im Sport1-Doppelpass dafür, dass Mourinho eine lange Sperre erhält: "Normalerweise müsste er von der UEFA eine Sperre bekommen, ein Jahr weg." So lange ist Mourinho zwar nicht weg vom Fenster, die vier Spiele werden ihm dennoch wehtun.

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Adrian Kühnel  
21.06.2023