Stattdessen Barca

Monchi erklärt: Deshalb platzte der Kounde-Deal mit Chelsea

Kounde hat Sevilla Richtung Barcelona verlassen. Foto: Getty Images
Kounde hat Sevilla Richtung Barcelona verlassen. Foto: Getty Images

Jules Kounde ist der jüngste Neueinkauf des FC Barcelona, dessen Kaufrausch im Sommer 2022 beachtliche Ausmaße annimmt. Der Verteidiger kommt vom LaLiga-Rivalen FC Sevilla nach Katalonien. Über Monate galt der FC Chelsea als aussichtsreichster Anwärter auf die Verpflichtung des Franzosen. Tatsächlich gab es auch eine Einigung, wie Monchi erklärt.

Der Sportdirektor von Sevilla, der mit bürgerlichem Namen Ramon Rodriguez Verdejo heißt, hat über Monate viele Gespräche mit interessierten Vereinen geführt. Der Verkauf von Kounde sei mehr oder minder unausweichlich gewesen, weil die Vertragssituation einen Abschied im Sommer 2023 quasi garantierte und nun immerhin die Preisgestaltung von Sevilla bestimmt werden konnte, rechtfertigt der 53-Jährige den Verkauf des Abwehrmannes. "Vor allem Chelsea hat uns bis zum Ende auf Trab gehalten", zitiert die Sportzeitung Marca Monchi nun.

Eigentlich mit Chelsea bereits einig

"Letzten Donnerstag haben wir ein verbales Agreement mit Chelsea und dem Spieler gefunden. In letzter Minute hat Chelsea dann aber irgendwelche Zweifel bekommen, weswegen die Angelegenheit über das Wochenende ruhte", so Monchi. Erst am Montag habe sich dann erstmals der FC Barcelona bezüglich Kounde in Sevilla gemeldet. Zunächst habe der Liga-Rivale zu wenig Geld geboten, dann aber die Forderung von Monchi erfüllt. Chelsea, das eigentlich in der Pole Position gelegen hatte, war nun außen vor, zumal Kounde selbst wohl ohnehin Barca bevorzugte. "Es ist der wichtigste Verkauf in unserer Geschichte, nicht nur wegen der Summe, sondern auch wegen des Timings", sagt Monchi nun. Mit 50 Millionen Euro ist Kounde der teuerste Abgang in der Klubhistorie, der nun eigene Transfers von Sevilla ermöglichen soll.

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Lars Pollmann  
29.07.2022