Ex-Werderaner

Möhwald-Abschied zu Union: "Hoffe, dass man mich versteht"

Möhwald hat sich kurzerhand Union Berlin angeschlossen. Foto: Imago
Möhwald hat sich kurzerhand Union Berlin angeschlossen. Foto: Imago

Als letzten namhaften Abgang hat Werder Bremen vergangene Woche Kevin Möhwald an Union Berlin abgegeben. Der Mittelfeldmann brachte dem Vernehmen nach rund 1 Million Euro an Ablöse ein. Dabei hatte der 28-Jährige im Juli noch seinen Verbleib angekündigt.

"Ich habe auf jeden Fall Bock, bei Werder zu bleiben und den Neuaufbau mit anzukurbeln", so Möhwald seinerzeit gegenüber dem Portal DeichStube. An gleicher Stelle erklärt er nun, dass die Worte keineswegs nur dahingesagt gewesen seien. "Ich habe auch gesagt, dass ich bei einer perfekten Anfrage zumindest darüber nachdenken werde. Und das Gesamtpaket bei Union Berlin ist einfach optimal für mich", so Möhwald.

"Weiter in der Bundesliga, vielleicht sogar international"

Tatsächlich hatte der Mittelfeldmann sein Treuebekenntnis im Juli entsprechend unter Vorbehalt gestellt. "Ich bin 28 Jahre alt und kann weiter in der Bundesliga und vielleicht sogar international spielen. Ich hoffe, dass man mich da versteht", betont Möhwald nun. Dank der ordentlichen Ablöse können aus seiner Sicht alle Parteien mit dem Ausgang der Angelegenheit leben. 

"Dann sehen wir uns nächstes Jahr wieder"

In der laufenden Saison kam Möhwald nur auf einen Kurzeinsatz für Werder, fehlte dreimal wegen Quarantäne beziehungsweise einer Blessur. Trotz des sich abzeichnenden Wechsels zu Union stellte er sich gegen Hansa Rostock noch zur Verfügung. Auch dies steht für den fairen Umgang von Klub und Spieler miteinander. "Ich drücke die Daumen, dass Werder sofort wieder aufsteigt, und dann sehen wir uns nächstes Jahr wieder", wünscht Möhwald seinem Ex-Verein nur das Beste.

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Lars Pollmann  
08.09.2021