1.FC Köln

Modeste: "Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen"

Modeste ist beim FC eine Art Lebensversicherung. Foto: Getty Images
Modeste ist beim FC eine Art Lebensversicherung. Foto: Getty Images

Der bemerkenswerte Höhenflug des 1.FC Köln in der Bundesliga hat zuletzt nachgelassen. Die Geißböcke holten aus den vergangenen vier Spielen keinen Sieg, sind in die zweite Tabellenhälfte abgerutscht. Anthony Modeste sorgte mit Doppelpacks gegen Bayer Leverkusen und Union Berlin immerhin für zwei Remis.

"Ich glaube, dass in den letzten Spielen viel mehr für uns drin war. Wir haben leider sehr oft ein frühes Gegentor kassiert und es am Ende noch ausgeglichen. Das fühlt sich natürlich wie ein Sieg an, aber auf dem Papier gibt es dafür keine drei Punkte", schätzt der Torjäger die Lage gegenüber dem Express ein. Insgesamt haben die Domstädter 14 Zähler auf dem Konto, der Abstand nach unten ist durchaus noch beachtlich. Dennoch achten Modeste und Co. genau darauf, nicht zu schnell zufrieden zu sein.

"Unter Platz zwölf will er gar nichts hören"

"Wir dürfen nicht vergessen, wo wir herkommen. Wir sind vergangene Saison nur knapp dem Abstieg entronnen. Daher sehe ich uns auf dem richtigen Weg", erklärt der Franzose. Unter Steffen Baumgart will sich der 1.FC Köln aber nicht automatisch mit dem Klassenerhalt zufrieden geben. Die Ansicht des Chefcoachs hat sich auch bei seinem besten Stürmer manifestiert. "Ich sehe es so, wie der Trainer es auch schon gesagt hat: Unter Platz zwölf will er gar nichts hören", sagt Modeste. "Wir müssen unsere Punkte holen und dann sehen, wo uns das noch hinführt." Aktuell ist Köln Platz sechs näher als Platz 16.

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Lars Pollmann  
14.11.2021