Köln-Torjäger

Modeste: "Überrascht mich nicht, wie es gerade läuft"

Modeste ist vertraglich noch bis Sommer 2023 an den 1. FC Köln gebunden.
Modeste ist vertraglich noch bis Sommer 2023 an den 1. FC Köln gebunden. Foto: Lukas Schulze/Getty Images

Anthony Modeste hat für den 1. FC Köln in der laufenden Saison bereits zehn Tore in 13 Pflichtspielen erzielt. Dabei wollte der FC den 33-Jährigen vor der Saison angeblich noch los werden. Der Franzose beweist jedoch, dass auf ihn weiter Verlass ist.

Wie die Bild-Zeitung Ende Oktober berichtet hatte, wären die Verantwortlichen des 1. FC Köln im Sommer sogar bereit gewesen, Anthony Modeste ablösefrei gehen zu lassen - um das Gehalt von rund 3,2 Millionen Euro pro Jahr einzusparen. Doch dazu kam es nicht, da sich vor allem Cheftrainer Steffen Baumgart für den Stürmer einsetzte - mit Erfolg. Im Interview mit dem Express danach gefragt, ob er von seiner Leistungs-Explosion selbst überrascht sei, antwortete Modeste: "Ich habe nicht sicher geahnt, dass ich drei Doppelpacks in vier Spielen schießen würde."

"Wenn mir jemand seine Hand reicht, dann zahle ich das zurück"

Der 33-Jährige stellte jedoch klar: "Ich wusste immer eins: Ich darf nie aufgeben! Und wenn mir ein Trainer das Vertrauen gibt, dann habe ich das immer mit Leistung zurückgezahlt." Eigenen Aussagen nach habe er im Sommer "sehr, sehr viel investiert und deswegen überrascht es mich nicht, wie es gerade läuft", zumal Baumgart wisse, wie er tickt. "Wenn ich das Vertrauen und die Wertschätzung von einem Trainer bekomme, dann kann ich für ihn in den Krieg ziehen", so Modeste: "Das ist ganz einfach bei mir. Wenn mir jemand seine Hand reicht, dann zahle ich das zurück. Ich muss das Gefühl haben, dass wir den gleichen Weg gehen."

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Adrian Kuehnel  
13.11.2021