1.FC Köln

Modeste martialisch: "Würde mit Baumgart in den Krieg ziehen"

Modeste und Baumgart haben sich gesucht und gefunden. Foto: Getty Images
Modeste und Baumgart haben sich gesucht und gefunden. Foto: Getty Images

Der 1.FC Köln empfängt am Sonntag Union Berlin in der Bundesliga. Es ist gewissermaßen auch ein Duell der Top-Stürmer: Taiwo Awoniyi hat für die Gäste sieben Bundesliga-Tore, Anthony Modeste für die Geißböcke sechs auf dem Konto. Der Franzose blüht unter Steffen Baumgart regelrecht auf.

"Er hat mich verstanden. Er sieht, dass ich arbeite. Er vertraut mir und lässt mich spielen. Und jedem Trainer, der mir vertraut, zahle ich zurück", erklärt der 33-Jährige gegenüber Bild am Sonntag. Offenkundig hat Baumgart den perfekten Zugang zu Modeste gefunden, der vor allem für die offene Kommunikation mit dem Chefcoach schwärmt. "Ich habe gemerkt, dass das einer ist, mit dem ich in den Krieg ziehen würde", sagt der Stürmer gar martialisch.

"Höchstens noch Regionalliga, hieß es ..."

Dabei packte Baumgart Modeste auch mit einem bestimmten Motivationstrick, indem er den Angreifer dazu aufforderte, es seinen Kritikern nochmal zu beweisen. "Ich bin ja nicht dumm, man kriegt mit, dass geredet wird. Höchstens noch Regionalliga kann der spielen, hieß es …", erinnert Modeste. Inzwischen ist der, den sie in Köln Tony nennen, wieder ein absoluter Publikumsliebling. 

"Die beste Antwort gibt man auf dem Platz"

"Bevor ich nach China gegangen bin, war ich hier der Fan-Liebling, der König. Nach meinem Wechsel war ich dann der Verräter", blickt Modeste auf bewegte Jahre zurück. "Die beste Antwort gibt man als Profi ohnehin auf dem Platz. Und da läuft es endlich wieder gut." Neben seinen Toren in der Bundesliga schoss der Franzose den 1.FC Köln zuletzt auch im DFB-Pokal ins Achtelfinale.

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Lars Pollmann  
07.11.2021