Favorit Glasner?

Nach Krösche-Verpflichtung: Wie Eintracht die Trainersuche plant

Beerbt Oliver Glasner (r.) Adi Hütter als Eintracht-Coach? Foto: Imago

Die erste wichtige Personalentscheidung bei Eintracht Frankfurt ist getroffen: Mit Markus Krösche haben die Hessen den neuen Sportvorstand verpflichtet. Der könnte möglicherweise schon vor seinem offiziellen Amtsantritt die Trainersuche bei der Eintracht weiterführen.

Das große Stühlerücken bei Eintracht Frankfurt hat begonnen. Sportvorstand Fredi Bobic wird zum 1. Juni zu Hertha BSC wechseln, dafür kommt Markus Krösche von RB Leipzig an den Main. Trainer Adi Hütter wird nach der Saison zu Borussia Mönchengladbach wechseln, für ihn muss nun Krösche einen Nachfolger finden. Erste Gespräche mit potentiellen Kandidaten führten in den vergangenen Wochen bereits der Direktor Profifußball Ben Manga und Finanzvorstand Oliver Frankenbach. Durch die Verpflichtung von Krösche können diese nun intensiviert werden. Von seinen Aufgaben bei RB Leipzig ist der BWL-Absolvent und Fußballlehrer bereits freigestellt.

Neuer Eintracht-Trainer schon vor dem 1. Juni?

Aufsichtsratschef Philip Holzer sagte zur Trainersuche: "Auch Markus Krösche hat Vorstellungen, wie ein Trainer von Eintracht Frankfurt sein sollte." Diese seien aber "sehr ähnlich" mit den bislang erstellten Profilen. "Es kann deshalb sein, dass der neue Trainer schon vor dem 1. Juni (Anm. d. Red.: Dienstbeginn von Markus Krösche) kommt. Aber das muss nicht sein", so Holzer weiter. Begünstigt wird die Trainersuche auch dadurch, dass der 40-jährige Sportboss eine ähnliche Spielphilosophie wie der aktuelle Coach Hütter habe: "Ein großer Vorteil bei der Trainersuche und der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Mannschaft." Als Topfavorit gilt aktuell Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg, der dort eine Ausstiegsklausel besitzt. 

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Benjamin Heinrich  
02.05.2021