Aufbaugegner VfB

Mislintat: "Wir sind im Abstiegskampf angekommen"

Der VfB muss sich nach unten orientieren. Foto: Getty Images
Der VfB muss sich nach unten orientieren. Foto: Getty Images

Der VfB Stuttgart hat am Samstag eine verdiente Niederlage gegen das bisher noch sieglose Team von Arminia Bielefeld kassiert. Die Schwaben haben nur noch zwei Punkte Vorsprung auf die Ostwestfalen auf dem ersten direkten Abstiegsplatz. Sven Mislintat ordnet die Lage sachlich ein.

"Wir sind da angekommen, wo wir uns vor der Saison gesehen haben – im Abstiegskampf", zitieren die Stuttgarter Nachrichten den Sportdirektor. Tatsächlich hatten Mislintat und Co. vor der Saison gebetsmühlenartig betont, wie groß die Gefahr im zweiten Jahr in der Bundesliga sei. Nach der starken Debütsaison hatten aber vermutlich nicht alle im Umfeld des VfB ernsthafte Sorgen. Nun aber sind die allemal angebracht, immerhin war Stuttgart schon eine Woche vor Bielefeld gegen den FC Augsburg unter die Räder gekommen.

Zweite Klatsche war durchaus möglich

Dem 1:4 gegen den FCA hätte auch am Samstag eine deutlichere Niederlage folgen können, wenn nicht müssen. Bielefeld aber vergab Großchancen bisweilen in grotesker Manier. "Mit den Torchancen, die sie hinten raus hatten, müssen wir klar sagen, dass die Arminia hier verdient das Spiel gewinnt", konstatiert Mislintat. Seine Hoffnung liegt nun in der Länderspielpause.

"Spieler und mehr Durchschlagskraft dazugewinnen"

"Wir sehen zu, dass wir so viele Spieler wie möglich und mehr Durchschlagskraft vorne dazugewinnen. Und dann wir haben eine sehr schwere Aufgabe bei meinem alten Arbeitgeber", spielt Mislintat auf das Gastspiel bei Borussia Dortmund am 20. November an. Dabei dürfte unter anderem Silas Katompa Mvumpa sein Saisondebüt nach Kreuzbandriss feiern. Beim furiosen 5:1-Sieg von Stuttgart in Dortmund im Dezember 2020 war der Flügelspieler in 67 Minuten an drei Treffern beteiligt (zwei Tore, eine Vorlage). 

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Lars Pollmann  
07.11.2021