Krise in Stuttgart

Mislintat: Was beim VfB sportlich besser laufen muss

Mislintats Vertrag beim VfB Stuttgart läuft zum Saisonende aus. Foto: Matthias Hangst/Getty Images
Mislintats Vertrag beim VfB Stuttgart läuft zum Saisonende aus. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Der VfB Stuttgart steckt sportlich mal wieder in der Krise. Nach dem 7. Spieltag rangieren die Schwaben in der Bundesliga auf dem 16. Tabellenplatz. Sportdirektor Sven Mislintat ist um Ruhe bemüht und will wissen, was es bedarf, um aus dem Tabellenkeller hinauszukommen.

Tabellenschlusslicht VfL Bochum und der VfB Stuttgart haben eines gemeinsam: Beide haben in der aktuellen Bundesliga-Saison noch nicht ein Spiel gewonnen. Immerhin hat der VfB bereits fünf Remis und dementsprechend fünf Punkte verbucht, der VfL unterdessen nur einen Zähler. Gegen Eintracht Frankfurt setzte es für die Stuttgarter am Samstag mit dem 1:3 allerdings die zweite Niederlage der laufenden Spielzeit.

"Wir müssen wieder mehr Automatismen und Ruhe reinbekommen"

Woran hapert es beim VfB? "Das Ergebnis zeigt uns aber auch, was uns gerade fehlt, um Spiele zu gewinnen. Dazu gehört auch das Verteidigen von Standardsituationen, wobei die ersten beiden abgefälschten Tore eher unglücklich waren", konstatierte Sven Mislintat nach Schlusspfiff. Der Manager schob nach: "Dennoch gilt die alte Regel: Wer nicht schießt macht keine Tore. Wir haben die Tore zu einfach kassiert." In diesem Zuge erklärte der 49-Jährige, was besser laufen muss: "Wir müssen wieder mehr Automatismen und Ruhe reinbekommen, aber auch ein bisschen durchschnaufen." Nach der Länderspielpause geht es mit dem VfL Wolfsburg (1. Oktober, 15.30 Uhr) gegen einen ebenfalls schwächelnden und auf Tabellenplatz 17 stehenden Konkurrenten.

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Adrian Kuehnel  
19.09.2022