VfB-Sportdirektor

Mislintat: "Von Beginn an gesagt, wir spielen gegen den Abstieg"

Mislintat zeigt sich von der Lage beim VfB Stuttgart noch nicht besorgt.
Mislintat zeigt sich von der Lage beim VfB Stuttgart noch nicht besorgt. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Der VfB Stuttgart kassierte am Samstag in der Bundesliga eine bittere 0:1-Niederlage gegen Arminia Bielefeld und steht damit nach dem 11. Spieltag auf dem 15. Tabellenplatz. VfB-Sportdirektor Sven Mislintat bewertet die gegenwertige Situation der Schwaben sachlich.

Gegen Arminia Bielefeld blieb der VfB Stuttgart torlos, musste obendrein ein Gegentor einstecken. "Es ist kein Geheimnis, dass momentan unsere Topscorer nicht da sind. Aber das ist kein Vorwurf an die anderen Jungs. Die geben auch Gas – es ist einfach insgesamt ein Substanzverlust, den wir jetzt in den letzten Spielen nicht kompensieren konnten", lässt sich Sven Mislintat auf der VfB-Website zitieren.

Mislintat ist um klare Einordnung bemüht

Der 49-Jährige hielt angesichts der tabellarischen Position des VfB Stuttgart fest: "Ganz grundsätzlich sollten wir das aber so einordnen wie es ist: Der VfB Stuttgart ist im zweiten Jahr Bundesliga." Die Stuttgarter hätten schließlich "von Beginn an gesagt, wir spielen gegen den Abstieg und für den Klassenverbleib. Und das wollten wir mit einer Mannschaft tun, die regelmäßig alle Jungs zur Verfügung hat, die wir aufstellen können", so Mislintat.

"Wir halten weiter zusammen"

Der Sportdirektor betonte: "Wir nehmen das aber an." Generell sei die Grundsubstanz der Mannschaft und des Trainerteams top, so der Sportdirektor: "Wir halten weiter zusammen und werden durch diese Phase rausgehen, wie damals in der zweiten Liga, als wir gegen Wehen Wiesbaden und Holstein Kiel eine schlechte Phase hatten. Damals wurde es auch rauer im Ton." Der VfB Stuttgart könne dies aber, "wir wissen was zu tun ist – wir müssen das jetzt wegatmen, was uns gerade passiert und es wird auch wieder anders sein".

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Adrian Kuehnel  
08.11.2021