VfB Stuttgart

Mislintat vergleicht Mavropanos mit Lucio: "Purer Wille"

Beim 2:3 gegen den SC Freiburg brachte Konstantinos Mavropanos den VfB Stuttgart zurück ins Spiel. Foto: Imago.
Beim 2:3 gegen den SC Freiburg brachte Konstantinos Mavropanos den VfB Stuttgart zurück ins Spiel. Foto: Imago.

Seit der vergangenen Saison gehört Konstantinos Mavropanos zur Stammelf des VfB Stuttgart. Neuerdings besticht der Grieche neben seiner Arbeit in der Defensive auch durch seinen Torriecher. Sportdirektor Sven Mislintat vergleicht den 23-Jährigen mit Lucio.

Zu Beginn dieses Jahrtausends gehörte Lucio zu den besten Innenverteidigern der Bundesliga. Im Spiel gegen den Ball war der heute 43-Jährige für seine Härte bekannt, mit dem Ball suchte der Brasilianer oft den Weg nach vorne. Für Bayer Leverkusen erzielte Lucio in 122 Partien 21 Tore, für den FC Bayern war der Weltmeister von 2002 in 218 Spielen zwölfmal erfolgreich.

Mavropanos mit sehenswertem Treffer gegen Freiburg

In dieser noch jungen Saison erzielte Konstantinos Mavropanos seine ersten beiden Pflichtspieltore für den VfB Stuttgart. Im DFB-Pokal-Spiel gegen den BFC Dynamo (6:0) erzielte der Grieche das zwischenzeitliche 3:0, bei der 2:3-Niederlage gegen den SC Freiburg vor der Länderspielpause traf Mavropanos zum 1:3. Nach der Balleroberung in der gegnerischen Hälfte sprintete der Innenverteidiger bis in den Strafraum durch, spielte einen Doppelpass mit Hamadi Al-Ghaddioui und überwand Mark Flekken per Lupfer. 

Mislintat: "Das war ein Tor a la Lucio"

"Das war ein Tor a la Lucio. Einfach sensationell, purer Wille", lobte Sportdirektor Sven Mislintat gemäß der Bild-Zeitung die Aktion von Mavropanos, der in diesem Moment an den ehemaligen Innenverteidiger von Bayer Leverkusen und dem FC Bayern erinnerte. Auch Matarazzo war voll des Lobes - unter anderem, weil Mavropanos zuvor im Training ein ähnliches Tor erzielt hatte: "Mir gefällt sein Offensivdrang. Im Training sieht man bei ihm immer wieder herausragende Offensivaktionen. Nach dem tollen Trainingstor sagte er, so etwas passiert einmal alle 100 Jahre", so der VfB-Coach. 

Florian Bajus  
06.09.2021