Sportdirektor lobt

Mislintat über 2005er Jahrgang: "VfB wird viel Freude haben"

Hinter Mislintats Zukunft steht ein Fragezeichen. Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Hinter Mislintats Zukunft steht ein Fragezeichen. Foto: Christof Koepsel/Getty Images

Der VfB Stuttgart steckt Hoffnungen in die Zukunft. Sportdirektor Sven Mislintat hebt besonders den Jahrgang 2005 hervor.

Aktuell wirbeln in der deutschen Nationalmannschaft mit Antonio Rüdiger, Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Thilo Kehrer vier Akteure mit, die ihre fußballerischen Anfänge beim VfB Stuttgart gemacht haben. Mit Timo Werner wäre es sogar ein fünfter Profi gewesen, wobei sich der Stürmer eine Verletzung zuzog und deshalb den Kader verpasste. Beim VfB gibt es nun die Hoffnung, dass Spieler mit ähnlich viel Potenzial nachkommen könnten.

Ulrich mit Debüt - Mislintat: "Er personifiziert unsere Vorfreude auf die Jungs"

Allen voran Laurin Ulrich ist zu nennen. Der 17-Jährige feierte beim 0:2 gegen Bayer Leverkusen sein Bundesliga-Debüt für den VfB Stuttgart. "Laurin hat sich sein Bundesliga-Debüt so was von verdient. Als erster Durchbrecher der 2005er war es ein wichtiges Erlebnis", lobt Sven Mislintat laut Bild. Der Sportdirektor betont: "Athletisch hat Laurin noch Potenzial, aber er kann richtig kicken. Er ist ein richtig geiler playmaking (spielmachender; Anm. d.Red.) Achter oder Zehner. Er zeigt den Hunger, weiterzuarbeiten. Das gefällt uns. Er personifiziert unsere Vorfreude auf die Jungs." Zum 2005er Jahrgang gehören beim VfB unter anderem auch Samuele di Benedetto (aktuell mit den Profis in Texas), Paulo Fritschi, Alexandre Azevedo, Luca Raimnund, Karlo Kuranyi und Dennis Seimen.

Mislintat legt nach: "An diesem Jahrgang wird der VfB viel Freude haben. Alle haben ihre Verträge bis 2025 beziehungsweise 2026 verlängert, da haben wir einen sehr guten Job gemacht." Er stellt jedoch klar: "Nicht alle aus dem 2005er Jahrgang werden so schnell wie Laurin sein. Einige werden ein Jahr in der zweiten Mannschaft brauchen, bevor sie in den Trainingskader der Profis kommen."

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Adrian Kuehnel  
19.11.2022