Fest im Sattel

Mislintat: "Selbst, wenn wir absteigen, bleibt Rino unser Trainer"

Pellegrino Matarazzo ist beim VfB Stuttgart unantastbar. Foto: Imago.
Pellegrino Matarazzo ist beim VfB Stuttgart unantastbar. Foto: Imago.

Die Verantwortlichen des VfB Stuttgart haben vollstes Vertrauen in Pellegrino Matarazzo. Sportdirektor Sven Mislintat prognostiziert dem Cheftrainer eine erfolgreiche Zukunft und betont, selbst im Abstiegsfall am US-Amerikaner festhalten zu wollen.

Unter Pellegrino Matarazzo nähert sich der VfB Stuttgart dem großen Ziel an, sich in der Bundesliga zu etablieren. Der 43-Jährige führte die Schwaben in der Rückrunde der Saison 2019/20 zurück in die höchste deutsche Spielklasse und formte den VfB nach dem Aufstieg zur Überraschungsmannschaft der Saison, die mit 45 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz landete und zu keinem Zeitpunkt um den Klassenerhalt bangen musste.

Mislintat: "Rino wird hundertprozentig Champions-League-Trainer"

Im Februar wurde Matarazzos Vertrag vorzeitig bis 2024 verlängert - ein Zeichen des Vertrauens, das bei den Klubverantwortlichen groß ist. "Wir brauchen kein einziges Mal in dieser Saison, egal wo wir stehen, über den Trainer zu reden. Pellegrino Matarazzo ist der Beste, den wir haben können", sagte Sven Mislintat gegenüber dem kicker. Der Sportdirektor ist von den Qualitäten des Cheftrainers überzeugt und prophezeit ihm eine große Zukunft: "Rino wird hundertprozentig Champions-League-Trainer. Er hat alles dafür."

"Hin zum Verständnis, dass wir nur als Gemeinschaft eine Krise bewältigen können"

Es ist ein großer Vertrauensvorschuss, dem Mislintat Matarazzo gewährt. Im schnelllebigen Fußballgeschäft kann sich bekanntlich alles binnen weniger Tage ändern, wenn die Ergebnisse ausbleiben. Allerdings bemüht sich Mislintat darum, Werte zu schaffen, die den VfB in Zukunft prägen sollen: "Egal, wo wir stehen, und selbst, wenn wir absteigen, ist und bleibt Rino unser Trainer. Das bedeutet definitiv Entwicklung für den VfB. Hin zu Konstanz und zum Verständnis, dass wir nur als Gemeinschaft eine Krise bewältigen können, wenn es denn eine gäbe. Hin zum Verständnis, dass sich jeder im Klub in die Verantwortung nimmt", so der 48-Jährige.

Florian Bajus  
26.07.2021