Kapitän Kempf muss sich strecken

Mislintat: "Konkurrenzkampf ist noch mal ein bisschen krasser geworden"

Die Lage von Kempf hat sich durchaus geändert. Foto: Thomas Niedermueller/Bongarts/Getty Images
Die Lage von Kempf hat sich durchaus geändert. Foto: Thomas Niedermueller/Bongarts/Getty Images

Der VfB Stuttgart bestreitet am heutigen Samstag ein Testspiel gegen Mitaufsteiger Arminia Bielefeld. Vor der Länderspielpause ist es eine wichtige Gelegenheit vor allem für Marc Oliver Kempf. Der Kapitän der Aufstiegsmannschaft muss sich strecken, weil Sven Mislintat in der Abwehr zwei hochkarätige Transfers getätigt hat.

Mit Waldemar Anton und Konstantinos Mavropanos kamen zwei Neuzugänge, die den Anspruch auf einen Stammplatz erheben können. Zahlenmäßig ersetzten sie zwar nur Nathaniel Phillips, der nach Leihe zurück beim FC Liverpool ist, und den in die zweite Mannschaft versetzten Holger Badstuber. Bei der Qualität erwarten sie beim VfB aber einen Sprung nach vorn. "Die Dichte im Konkurrenzkampf ist noch mal ein bisschen krasser geworden", zitiert die Pforzheimer Zeitung Sportdirektor Mislintat dazu.

"Deutlich schneller als befürchtet"

Kempf meldet sich nun voraussichtlich mit einem Einsatz gegen Bielefeld dabei zurück. "Das geht deutlich schneller als zunächst befürchtet. Die ursprüngliche Prognose war mal Anfang Oktober", sagt Mislintat. Der 25-Jährige erlitt Ende Juni eine Schultereckgelenkssprengung. Überhaupt war die Saison für den Spielführer trotz des Aufstiegs eine mit Höhen und Tiefen. Mit Oberschenkenproblemen, einer Rotsperre und einem Kieferbruch verpasste Kempf schon vor der jüngsten Verletzung zehn Pflichtspiele. Nun ist sein Stammplatz in Gefahr, und damit auch die Kapitänswürde.

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Lars Pollmann  
29.08.2020