Vertragsverlängerung im Sommer?

Mislintat: Bei Kalajdzic "in der Lage, einiges dagegen zu bieten"

Kalajdzic ist in aller Munde. Foto: Imago
Kalajdzic ist in aller Munde. Foto: Imago

Sasa Kalajdzic blieb am Samstag bei der 1:2-Niederlage des VfB Stuttgart gegen Union Berlin ohne eigenen Treffer. Der Österreicher gehört dennoch zu den absoluten Entdeckungen der laufenden Bundesliga-Saison. Das weckt wohl auch auf dem Markt Begehrlichkeiten. Sven Mislintat bleibt da völlig entspannt.

"Wenn Sasa Angebote bekommen sollte, bei denen er sich deutlich besser stellen kann, dann sind wir in der Lage, einiges dagegen zu bieten und dafür aber auch eine Vertragsverlängerung über ein Jahr zu bekommen", zitiert die Bild-Zeitung den Sportdirektor. Dabei bemüht Mislintat einen Vergleich mit Nicolas Gonzalez, bei dem der VfB im November einen neuen Kontrakt bis 2024 bekanntgeben konnte. Der Argentinier bekam im Gegenzug bessere Konditionen, die nun auch Kalajdzic winken dürften.

"Nicht so, dass wir Sasa aktuell mit Erdnüssen bewerfen"

"Es ist nicht so, dass wir Sasa aktuell mit Erdnüssen bewerfen", betont Mislintat dabei aber. "Wenn er viel und gut spielt, kann er schon jetzt finanziell wachsen, es gibt Steigerungsmöglichkeiten innerhalb seines derzeitigen Vertrags." Gebunden ist der 23-Jährige an den VfB Stuttgart bis 2023, dementsprechend stünde nach gemeiner Logik spätestens 2022 ein Verkauf des Stürmers an. Kalajdzic selbst befasst sich aktuell nicht mit den zahlreichen Gerüchten um seine Person. "Sasa ist komplett entspannt", so Mislintat, der Gespräche im Sommer ankündigt.

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Lars Pollmann  
20.04.2021