Wer verlässt den VfB?

Mislintat: "Drei, vier Spieler, die sich in Gesprächen befinden"

Al Ghaddioui steht vor dem Abschied aus Stuttgart. Foto: Getty Images
Al Ghaddioui steht vor dem Abschied aus Stuttgart. Foto: Getty Images

Trotz der Sorgen des VfB Stuttgart im Tabellenkeller der Bundesliga hat Sven Mislintat in den vergangenen Tagen immer wieder ausgeschlossen, dass sich die Schwaben auf dem Transfermarkt verstärken werden. Das Primat der wirtschaftlichen Vernunft steht felsenfest. Als Verkäufer könnte der Sportdirektor aber durchaus tätig werden.

"Es ist sicherlich so, dass es drei, vier Spieler gibt, die sich in Gesprächen befinden", zitiert der Zeitungsverlag Waiblingen den 49-Jährigen. Laut eines Berichts der Bild-Zeitung geht es womöglich am konkretesten um Hamadi Al Ghaddioui, den der ehemalige VfB-Coach Alexander Zorniger zu Apollon Limassol auf Zypern lotsen will. "Es kann passieren, dass der eine oder andere rausgeht auf Leihe oder auch permanent. Ob sich das finalisiert oder nicht, das werden wir sehen", sagt Mislintat.

Ahamada, Egloff und Millot bleiben

Neben Al Ghaddioui, der wegen der Rückkehr von Sasa Kalajdzic im Sturmzentrum weiter an Rang verloren hat, sollen dem Vernehmen nach Philipp Klement und Erik Thommy für andere Klubs zur Verfügung stehen. Auch soll der VfB noch darauf hoffen, Marc Oliver Kempf ein halbes Jahr vor Vertragsende gegen eine Ablöse an Hertha BSC abzugeben, wo es den Abwehrspieler im Sommer ohnehin ziehen wird. Ausgeschlossen hingegen, dass die Talente Naouirou Ahamada, Lilian Egloff und Enzo Millot die Rückrunde anderswo verbringen. "Das sind die Jungs, die mit Sicherheit hier bleiben werden", stellt Mislintat unmissverständlich fest.

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Lars Pollmann  
10.01.2022