RB Leipzig peilt den ersten Titel der Vereinshistorie an

Mintzlaff nach Final-Einzug: "Nagelsmann muss hier noch einen Titel abliefern"

Oliver Mintzlaff feiert den Final-Einzug von RB Leipzig. Foto: Imago.
Oliver Mintzlaff feiert den Final-Einzug von RB Leipzig. Foto: Imago.

RB Leipzig hat zum zweiten Mal nach 2019 das Finale im DFB-Pokal erreicht. Geschäftsführer Oliver Mintzlaff war nach dem engen 2:1-Sieg über Werder Bremen überglücklich. Der 45-Jährige fordert nun den ersten Titel von Julian Nagelsmann, bevor er zum FC Bayern abwandern wird.

Nach 120 Minuten deutete alles auf ein Elfmeterschießen zwischen Werder Bremen und RB Leipzig hin, doch in der Nachspielzeit gelang den Gästen aus Sachsen das Siegtor. Damit steht RB nach 2019 zum zweiten Mal im Finale des DFB-Pokal. "Es ist fantastisch. Wir wollten unbedingt ins Finale einziehen. Dass es so spannend wird, haben wir nicht gedacht", sagte Oliver Mintzlaff nach dem Schlusspfiff gegenüber der ARD und betonte: "Wir ziehen dennoch hochverdient ins Finale ein. Wir sind überglücklich und kommen einen großen Schritt näher, eine fantastische Saison zu spielen."

"Der Druck ist weiterhin groß"

Man habe "die ersten 20 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht, dann den Faden verloren", so Mintzlaff, der ergänzte: "Die zweite Halbzeit war verfahren. Wir hatten viele gute Chancen, aber nicht das Spielglück. Am Ende geht die Geschichte doch noch auf, ich bin sehr froh und stolz." Im Mai soll dann der erste Titel der Vereinsgeschichte folgen, wie Mintzlaff mit Bezug auf den bevorstehenden Abgang von Julian Nagelsmann zum FC Bayern betonte: "Er muss hier noch einen Titel abliefern. Daher ist der Druck weiterhin groß. Er hat die erste Prüfung mehr als bestanden."

Florian Bajus  
30.04.2021