Nach PSG-Ärger

Messi: "Mir geht es gut, sonst hätte ich auch nicht gespielt"

Messi führte Argentinien zur WM in Katar. Foto: Getty Images
Messi führte Argentinien zur WM in Katar. Foto: Getty Images

Argentinien hat sich in der Nacht auf Mittwoch durch ein ruppiges 0:0 gegen Brasilien für die WM 2022 in Katar qualifiziert. Superstar Lionel Messi steigt bei dem Turnier mit seiner fünften Teilnahme in den Kreis der Kicker auf, die die meisten Weltmeisterschaften gespielt haben. Seine Nominierung war zuletzt ein Politikum geworden.

Schließlich hatte der sechsfache Weltfußballer seinem Arbeitgeber Paris Saint-Germain vor der Länderspielpause mit Knieproblemen nicht zur Verfügung gestanden. Sportdirektor Leonardo echauffierte sich gegenüber der Tageszeitung Le Parisien, worauf der argentinische Verband aber nicht großartig reagierte. Messi selbst hat sich nun nach der Lösung des Tickets für Katar zu der Angelegenheit geäußert. "Mir geht es gut, andernfalls hätte ich auch nicht gespielt", sagt der 34-Jährige gegenüber dem Portal argentinischen TyC Sports.

"Schritt für Schritt einen Rhythmus finden"

Messi war bei der Nullnummer weitgehend blass geblieben, was wohl auch auf seine körperliche Verfassung zurückzuführen ist. "Es war nicht leicht, ein Spiel mit so hohen Rhythmen zu spielen", gibt der Routinier zu. Er glaubt derweil wohl, dass PSG durchaus davon profitieren kann, dass er nach seinen Knieproblemen im Nationalteam aktiv war. "Ich weiß, dass ich Schritt für Schritt einen Rhythmus finden werde. Ich hoffe, dass ich das Jahr gut abschließen kann." Messi hat bisher acht Pflichtspiele für seinen neuen Klub bestritten, wartet unter anderem noch auf das erste Tor in der Ligue 1 für Paris Saint-Germain. 

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
17.11.2021