FC Barcelona

Medien: Memphis-Transfer zu Juventus wackelt bedenklich

Offenbar sind sich Memphis und Juve doch nicht ganz einig. Foto: Getty Images
Offenbar sind sich Memphis und Juve doch nicht ganz einig. Foto: Getty Images

Der Vereinswechsel von Memphis Depay vom FC Barcelona zu Juventus entwickelt sich immer mehr zur Hängepartie. Elf Tage, nachdem italienische Medien einen 'Blitztransfer' des Niederländers zur Alten Dame vorhersagten, sind die Parteien keinen Schritt weiter. Im Gegenteil: Momentan scheint die Tendenz eher gegen den Transfer zu sprechen.

Die allgemeine Lesart war bis dato, dass sich Memphis und Juve längst einig sind, aber noch die Vertragsauflösung des Angreifers bei den Katalanen erfolgen müsse und nicht ganz ausgehandelt sei. Wie der Barca-Insider Gerard Romero nun aber berichtet, steht die Einigung zwischen dem Oranje-Internationalen und den Turinern nicht mehr. Demnach soll die Spielerseite plötzlich mehr Geld gefordert haben, weshalb neue Verhandlungen zwischen Juventus und Memphis vonnöten seien. 

Allegri will scheinbar anderen Spielertypen

Passend dazu berichtet die italienische Sportzeitung Tuttosport, die in Turin erscheint und als eine Art Hausblatt von Juventus gilt, dass sich der Traditionsklub aktuell gar nicht so sicher sei, ob eine Verpflichtung von Memphis wirklich das gewünschte Profil erfüllen würde. Denn eigentlich suche der Klub doch eher einen echten Mittelstürmer als Backup für Dusan Vlahovic. An der Qualität des Barca-Profis werde nicht gezweifelt, grundsätzlich wünsche sich aber gerade Trainer Massimiliano Allegri eher einen anderen Spielertypen. Deshalb führen auch nach wie vor Spuren von Juventus zu Marko Arnautovic (FC Bologna) und Arkadiusz Milik (Olympique Marseille), so der Bericht.

Barca will das Gehalt für Kounde einsparen

Der FC Barcelona würde davon wohl recht kalt erwischt, schließlich will der Klub mit dem Abschied von Memphis wichtige Räume im vom spanischen Ligaverband reglementierten Gehaltsbudget schaffen, um zum Beispiel endlich den teuren Sommer-Einkauf Jules Kounde für den Spielbetrieb registrieren zu können. Memphis hatte erst 2021 als ablösefreier Neuzugang in Katalonien unterschrieben, verlor aber nach dem im Januar beginnenden Kaufrausch der Verantwortlichen im Offensivbereich unter Xavi Hernandez nach und nach an Stellenwert. Zuletzt musste der 28-Jährige auch seine Rückennummer 9 abgeben, damit Robert Lewandowski sie übernehmen konnte.

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Lars Pollmann  
21.08.2022