Lyon nicht europäisch vertreten

Memphis Depay 2021 zum Nulltarif Sancho-Nachfolger?

Memphis konnte das Aus von OL gegen Bayern nicht verhindern. Foto: FRANCK FIFE/POOL/AFP via Getty Images
Memphis konnte das Aus von OL gegen Bayern nicht verhindern. Foto: FRANCK FIFE/POOL/AFP via Getty Images

Olympique Lyon ist am Versuch, den dritten Überraschungserfolg in Serie zu landen, am übermächtigen FC Bayern gescheitert. Damit steht auch fest, dass der Tabellensiebte der abgebrochenen Ligue-1-Saison in der neuen Spielzeit nicht europäisch vertreten ist. Memphis Depay soll dem Klub womöglich trotzdem noch zur Verfügung stehen.

Der niederländische Top-Star, der in der für OL am Mittwoch geendeten Spielzeit in acht Champions-League-Spielen sechsmal getroffen hat, steht aktuell nur bis Ende Juni 2021 unter Vertrag. Nachdem Lyon den internationalen Wettbewerb endgültig verpasst hat, wäre ein Verkauf des Nationalspielers durchaus logisch. Immerhin würde so noch eine recht hohe Ablöse fließen, die die ausbleibenden Einnahmen von den internationalen Fleischtöpfen etwas abfedern könnte. Jedoch berichtet die französische Sportzeitung L'Equipe, dass in Ermangelung allzu spannender Angebote aktuell vieles auf einen ablösefreien Wechsel im Jahr 2021 hinauslaufen könnte.

Ablösefrei nach Dortmund?

Eine Ausnahme würde dabei wohl Borussia Dortmund darstellen. Der BVB hat nach übereinstimmenden Medienberichten Depay, der lieber Memphis genannt werden möchte, als Nachfolger von Jadon Sancho auf dem Zettel. Der Engländer wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im aktuell geöffneten Transferfenster wechseln. 2021 aber, wenn neben Manchester United womöglich auch andere Granden des Weltfußballs wieder flüssiger sind, dürfte Sancho für den BVB kaum zu halten sein. Sofern Memphis dann noch keinen neuen Verein oder neuen Vertrag hat, könnte Dortmund zum Nulltarif zuschlagen. Fällig würde freilich ein womöglich happiges Handgeld.

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Lars Pollmann  
20.08.2020