Relegationsdrama

Meffert zu Gräfe: "Würde ihn auch auf ein Bierchen einladen"

Meffert und Gräfe trafen zuletzt in Kiel aufeinander. Foto: Imago
Meffert und Gräfe trafen zuletzt in Kiel aufeinander. Foto: Imago

Jonas Meffert hat sich im Sommer dem Hamburger SV angeschlossen. Den Mittelfeldspieler verbindet dabei schon seit Jahren ein einschneidendes Erlebnis mit den Rothosen. Im Mittelpunkt stand dabei vor allem Schiedsrichter Manuel Gräfe.

Mit dem Karlsruher SC stand Meffert in der Relegation 2015 dicht vor dem Aufstieg in die Bundesliga, ehe der Unparteiische bereits in der Nachspielzeit sein vermeintliches Handspiel mit einem Freistoß sanktionierte. Marcelo Diaz zielte genau, rettete den HSV in die Verlängerung, in der Nicolai Müller den Abstieg abwenden konnte. Meffert trägt Gräfe die zumindest diskutable Entscheidung nicht nach. 

Gräfe: "Das schwerste Spiel meiner Karriere"

Bei einem Aufeinandertreffen "geben wir uns die Hand, quatschen ein bisschen. Ich würde ihn auch auf ein Bierchen einladen", sagt Meffert gegenüber HSV-Vereinsmedien. "Da gibt es von meiner Seite keine Vorwürfe." Der zwischenzeitlich wegen seines Alters ausgeschiedene Unparteiische hat das Relegationsrückspiel vor sechs Jahren selbst im Podcast 'Einfach mal Luppen' der Brüder Felix und Toni Kroos "als das schwerste Spiel meiner Karriere" bezeichnet.

"Da ist alles geklärt"

Bekanntlich war der Abstieg des HSV nur aufgeschoben, 2018 ging es ins Unterhaus. Meffert scheiterte im Sommer mit Holstein Kiel erneut in der Relegation, anschließend ging es nach Hamburg. Gräfe leitete eines seiner letzten Spiele mit Beteiligung des 27-Jährigen. "Am Ende der letzten Saison haben wir mit Kiel gegen Hannover gespielt, da haben wir vor dem Spiel und auch danach noch mal geredet. Da ist alles geklärt", betont Meffert.

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Lars Pollmann  
05.09.2021