Argentinischer Mittelfeldmann

Medizincheck in Paris: Paredes-Transfer zu Juve durch

Paredes verlässt PSG nach dreieinhalb Jahren. Foto: Getty Images
Paredes verlässt PSG nach dreieinhalb Jahren. Foto: Getty Images

Paris Saint-Germain stellt sich Mittelfeld im Sommer 2022 fast völlig neu auf. Nach Renato Sanches und Vitinha hat der Klub am Dienstag Fabian Ruiz verpflichtet, zudem soll Carlos Soler vom FC Valencia kommen. Im Gegenzug wird Idrissa Gueye wohl zum FC Everton zurückkehren. Und bei Leandro Paredes hat sich offenbar die Hartnäckigkeit von Juventus ausgezahlt.

Der Transfer drohte zeitweise zu platzen, weil PSG den Argentinier offenbar gerne sofort zu Geld gemacht hätte. Es stand eine Ablöse von 20 Millionen Euro im Raum, die sich Juve nicht leisten konnte oder wollte. Nun haben die Klubs laut übereinstimmenden Medienberichten eine Einigung erzielt, mit der beide Seiten leben können. Dabei geht es zunächst um eine Leihe, bei der eine Kaufoption zur Kaufpflicht werden soll, wenn bestimmte Parameter greifen. Dabei könnte es um Einsatzzeiten für den Regisseur bei der Alten Dame gehen oder auch den Erfolg von Juve in der Serie A. Wie die in Turin erscheinende Tuttosport berichtet, war der Wille von Paredes selbst entscheidend für das Gelingen des Deals.

Medizincheck in Paris

Demnach habe der Nationalspieler sich von Anfang an auf Juventus festgelegt und beispielsweise Avancen des FC Arsenal abgelehnt. So übte der Mittelfeldmann auch einen gewissen Druck auf PSG aus, das sich nicht in der besten Verhandlungsposition befand. Am Dienstagabend schließlich sollen die Gespräche zum Durchbruch geführt haben. Dem Vernehmen nach soll Paredes am Mittwoch in Paris den Medizincheck absolvieren und wird am Abend rechtzeitig zum Deadline Day am Donnerstag zur Vertragsunterzeichnung bei Juventus erwartet.

Rückkehr schon nächste Woche

PSG-Coach Christophe Galtier hatte am Dienstag bereits erklärt, dass sich Paredes mit den Bianconeri einig sei und deshalb nicht im Kader für das Spiel gegen den FC Toulouse am heutigen Abend stehe. Unter dem neuen Chefcoach war der 28-Jährige bisher zu vier Kurzeinsätzen gekommen. Schon nächste Woche kann Paredes ihm zeigen, was er kann: Juventus eröffnet die Champions-League-Gruppenphase ausgerechnet auswärts bei PSG. Der designierte Neuzugang könnte zuvor schon am Wochenende bei der AC Florenz sein Debüt für die Alte Dame feiern.

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Lars Pollmann  
31.08.2022