Routinier hat auslaufenden Vertrag

Medien: Zeichen bei HSV und Hunt stehen auf Trennung

Die HSV-Karriere von Hunt neigt sich dem Ende. Foto: Oliver Hardt/Getty Images
Die HSV-Karriere von Hunt neigt sich dem Ende. Foto: Oliver Hardt/Getty Images

Der Hamburger SV steht am heutigen Sonntag in der Pflicht, gegen Schlusslicht Würzburg drei Punkte einzufahren. Dabei erwarten die meisten Beobachter Aaron Hunt erneut in der Startformation. In der Vorwoche spielte der Routinier erst zum zweiten Mal diese Saison über die volle Distanz. Derweil deutet sich sein Abschied an.

Der Vertrag des Ex-Nationalspielers läuft aus, eine automatische Verlängerungs-Klausel gibt es, anders als im Vorjahr, nicht. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, geht die Tendenz beim HSV eher in die Richtung, Hunt keinen neuen Vertrag anzubieten. Sollte der Aufstieg gelingen, würde dem Mittelfeldmann fehlendes Tempo für die Bundesliga zum Verhängnis. Sollte das Ziel im dritten Anlauf erneut verfehlt werden, müsse sich das Team noch weiter verjüngen.

Abenteuer Auslandswechsel?

Hunt hat einen Anschlussvertrag beim HSV in der Tasche, soll aber noch nicht gewillt sein, die Schuhe an den Nagel zu hängen. Am liebsten würde er dem Bericht zufolge bei den Rothosen bleiben und soll dabei auch bereit sein, auf Teile seines Gehalts zu verzichten. Ausgeschlossen sei eine Einigung deshalb nicht, zumal die Verantwortlichen des HSV um die Bedeutung des 34-Jährigen für die Kabine wissen. Im Falle einer Trennung würde es Hunt vermutlich ins Ausland ziehen, nachdem er seine komplette Karriere im Norden von Deutschland absolviert hat. In der jüngeren Vergangenheit habe er dabei Anfragen aus Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten abgelehnt, so das Lokalblatt.

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Lars Pollmann  
21.02.2021