Bayern-Sportvorstand

Medien: Wofür Salihamidzic kritisch beäugt wird - Was Nagelsmann fordert

Salihamidzic wird für sein Kaderplanung kritisiert. Foto: Getty Images
Salihamidzic wird für sein Kaderplanung kritisiert. Foto: Getty Images

Seit mittlerweile fünf Jahren ist Hasan Salihamidzic als Sportdirektor respektive Sportvorstand beim FC Bayern tätig. Zwar soll der Ex-Profi den Rückhalt der Bosse genießen, intern aber kritisch beäugt werden - wegen ablösefreien Verlusten und möglichen Neuzugängen.

Vertraglich ist Hasan Salihamidzic bis Sommer 2023 an den FC Bayern gebunden. Ob der Sportvorstand einen neuen Kontrakt erhalten wird, ist derzeit nicht einzuschätzen, mit Blick auf die kommenden Monate aber eine nicht unwichtige Frage. Wie die Abendzeitung München berichtet, soll Salihamidzic innerhalb des Klubs regelmäßiger hinterfragt werden und neben Ehrenpräsident Uli Hoeneß nur wenige Unterstützer an seiner Seite wissen.

Kritik an ablösefreien Abgängen

Sport1 berichtet dahingehend, die Klub-Bosse stünden derzeit hinter ihrem Sportvorstand, hätten die ablösefreien Verluste der jüngeren Vergangenheit - David Alaba, Jerome Boateng, Niklas Süle - allerdings "nicht mit Wohlwollen" registriert. Darüber hinaus fordere Cheftrainer Julian Nagelsmann mehr Neuzugänge als Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch, der mutmaßlich ebenfalls von Ajax Amsterdam nach München wechseln wird. Konkret wolle Nagelsmann einen Innenverteidiger und einen zweikampfstarken Mittelfeldspieler verpflichten - doch bereits sein Vorgänger Hansi Flick musste in punco Transferwünsche Abstriche machen.

Florian Bajus  
12.05.2022