Finanzielle Einbrüche

Medien: Werder-Verlust beträgt 23,71 Millionen Euro

Schwere Zeiten für Werder Bremen.
Schwere Zeiten für Werder Bremen. Foto: Getty Images

Werder Bremen leidet massiv unter der Coronakrise. Die Transferpolitik der vergangenen Jahre wird nun zum Verhängnis.

Wie Bild berichtet, steht im Jahresabschluss der bei Werder Bremen ausgegliederten GmbH & Co KGaA ein Verlust von 23,71 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurde noch ein Gewinn in Höhe von 3,5 Millionen Euro vermeldet. Es sind Zahlen, die dem Traditionsklub weh tun.

Zahlen brechen ein bei Werder

Auch der Umsatz ist, wie bei allen Klubs inmitten der Coronakrise, eingebrochen. Bei Werder betrug dieser nur noch 116,7 Millionen, der Rekord aus dem Jahr 2019 (157,1 Millionen Euro) ist weit entfernt. Zudem sind keine Rücklagen mehr existent, aus 7,6 Millionen Euro Eigenkapitel wurde dem Bericht nach ein nicht das Eigenkapitel gedeckter Fehlbetrag von 16 Millionen Euro ausgewiesen.

Filbry erklärt Situation

Klubchef Klaus Filbry erklärte: "Wir haben ein schwieriges wirtschaftliches Jahr im Geschäftsjahr 2019/20 gehabt. Die Treiber für diese Herausforderungen waren die Pandemie-Situation mit Spielen ohne Zuschauern, wir hatten weniger Sponsoring-Einnahmen, reduzierte TV-Einnahmen und einen Transfermarkt, der komplett eingebrochen ist." Er verwies zudem auf die Transferpolitik: "Dazu sind wir zu Beginn der Saison ein gewisses Risiko eingegangen, weil wir Transfers getätigt haben und gleichzeitig keinen Transfer auf der Abgabenseite zu verzeichnen hatten.“

Florian Bolker  
11.02.2021