Nach Fan-Gewalt auf Schalke

Medien: Trio will nicht mehr für Schalke auflaufen

Mark Uth soll zu den Spielern gehören, die nicht mehr für Schalke spielen wollen. Foto: Imago
Mark Uth soll zu den Spielern gehören, die nicht mehr für Schalke spielen wollen. Foto: Imago

Sportvorstand Peter Knäbel hat den Spielern des FC Schalke 04 nach den gewaltsamen Übergriffen freigestellt, ob sie in den restlichen vier Bundesligaspielen auflaufen wollen oder nicht. Ein Trio könnte bei der 0:2-Niederlage gegen Arminia Bielefeld ein letztes Mal für Königsblau gespielt haben.

Das berichtet die Bild-Zeitung. Bei den betroffenen Akteuren handele es sich um Mark Uth, Suat Serdar und Amine Harit. Uth wurde nach dem Empfang an der Veltins-Arena von mehreren Fans gejagt, Serdar soll auf dem Heimweg von zwei Autos verfolgt und an der Eingangstür seiner Wohnung von mehreren Personen empfangen worden sein, wie Sport1 berichtet. Darüber hinaus soll die Polizei unter anderem sichergestellt haben, dass keine Anhänger vor der Wohnung von Amine Harit gewartet haben.

Keine Rückkehr zur Normalität

Ereignet hatten sich die Szenen nach dem besiegelten Abstieg des FC Schalke 04 am Dienstag. Die Knappen belegen nach 30 Spielen den 18. Tabellenplatz und haben mit 13 Punkten keine Chance, den Relegationsplatz zu erreichen. Nach den gewaltsamen Übergriffen stellte Sportvorstand Peter Knäbel den Profis frei, ob sie in den übrigen Partien noch einmal auflaufen wollen. Eine Entscheidung soll in den kommenden Tagen fallen, so die Bild-Zeitung. Zunächst wird der Trainingsbetrieb bis Montag eingestellt, wie der Verein am Freitag bekanntgegeben hat. Zudem sollen die Sicherheitsmaßnahmen verschärft werden (fussball.news berichtete).

Florian Bajus  
23.04.2021