Frankfurt-Abwehrmann

Medien: Toure muss um neuen Eintracht-Vertrag kämpfen

Toure hatte großen Anteil am Europapokaltriumph der Hessen. Foto: Getty Images
Toure hatte großen Anteil am Europapokaltriumph der Hessen. Foto: Getty Images

Das ganz besondere Fußballjahr 2022 hat bei Eintracht Frankfurt viele Helden hervorgebracht. Zu jenen der unwahrscheinlichen Kategorie gehört Almamy Toure. Der Verteidiger war bei den Hessen in bald vier Jahren nie unumstößlicher Stammspieler, war aber beim Triumphlauf in der Europa League einer der wichtigsten Spieler der SGE.

Ab dem Viertelfinal-Rückspiel beim FC Barcelona zeigte der 26-Jährige als Innenverteidiger herausragende Leistungen, mit denen er sich einen dauerhaften Stammplatz hätte verdienen können. Jedoch hat der Körper nicht mitgespielt. Für die Champions League, der wohl süßeste Lohn des Endspielsiegs über die Rangers, wurde Toure gar nicht erst nominiert, fünf Einsätze hat der Malier in der laufenden Spielzeit insgesamt erst absolvieren können. Dieser Umstand hat auch die langfristigen Pläne des Klubs ins Wanken gebracht.

Letzte Vertragsmonate stehen an

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet, hatten die Verantwortlichen der Eintracht im vergangenen Sommer noch intensiv über eine Verlängerung des 2023 auslaufenden Vertrags von Toure nachgedacht. Durch die Verletzungsprobleme und sicher auch die guten Leistungen in die Bresche gesprungener Spieler, wie etwa von Hrvoje Smolcic, sei eine Verlängerung nun doch eher in die Ferne gerückt, heißt es. Toure muss die zweite Saisonhälfte folglich als Chance sehen, sich mit guten Leistungen unverzichtbar zu machen. Mitunter geht es aber auch darum, sich bei anderen Klubs in Erinnerung zu rufen. Der vielseitige Defensivspieler gilt so als großer Profiteur der Japan-Reise der Hessen, bei der er mal wieder wertvolle Spielpraxis sammeln konnte. Was die nach der Winterpause noch wert ist, sei freilich dahingestellt.

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Lars Pollmann  
20.11.2022