VfB Stuttgart

Medien: Sosa ohne Ausstiegsklausel, aber mit Wechselzusage

Sosa darf den VfB Stuttgart im Sommer verlassen, wenn das Geld stimmt. Foto: Getty Images
Sosa darf den VfB Stuttgart im Sommer verlassen, wenn das Geld stimmt. Foto: Getty Images

Borna Sosa hat bei der 0:2-Niederlage des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund unter Beobachtung gespielt. Laut übereinstimmenden Medienberichten waren Späher des FC Barcelona vor Ort, um den Kroaten genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch beim BVB soll es durchaus Überlegungen geben, den Linksverteidiger von den Schwaben zu verpflichten.

Passenderweise zeigte der Jungnationalspieler eine starke Leistung und kam zwei sehenswerten Treffern nahe, die einmal Gregor Kobel im Kasten der Schwarzgelben, einmal die Querlatte verhinderten. Ob Barca, Dortmund oder ein anderer Interessent im Sommer ernst machen wird, ist aktuell noch nicht mit Sicherheit zu sagen. Klar ist aber wohl, dass der VfB Sosa keine Steine in den Weg legen würde, sofern die Ablösesumme stimmt. Entgegen anderslautender Berichterstattung melden die Stuttgarter Nachrichten diesbezüglich, dass der 24-Jährige keine Ausstiegsklausel in seinem noch bis 2025 gültigen Vertrag hat. Stattdessen gebe es eine Wechselzusage von Sven Mislintat, in deren Rahmen eine finanzielle Schmerzgrenze bei 25 Millionen Euro angesetzt worden sei.

Vereinbarung nur für die kommende Transferperiode

Laut der Lokalzeitung liegt die Summe dabei noch etwas höher, wenn ein absoluter Top-Klub Europas wegen Sosa vorstellig werden sollte. Die Vereinbarung zwischen dem Linksfuß und dem VfB Stuttgart gelte ausschließlich für die kommende Transferperiode und sei bereits im Winter abgemacht worden, heißt es. Seinerzeit habe ein namentlich nicht genannter Klub, der im internationalen Wettbewerb dabei war oder ist, mit viel Geld um Sosa geworben. Der Flanken-Spezialist habe sich damit aber nicht groß beschäftigt, weil er den Klassenerhalt mit Stuttgart schaffen will. Diese Haltung belohnte der Klub wohl mit der Zusage, dass er den vielzitierten nächsten Schritt in der Karriere des seit 2018 beim VfB kickenden Kroaten nicht blockieren werde. Jetzt ist bloß die Frage, ob Barca, Dortmund oder ein anderer Verein im Sommer tatsächlich die happige Ablöse locker machen kann und will.

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Lars Pollmann  
13.04.2022