Traumstart mit Wolfsburg

Medien: So reflektierte Kohfeldt sein Scheitern bei Werder

Bei Werder war für Kohfeldt vor dem Saisonfinale Schluss. Foto: Getty Images
Bei Werder war für Kohfeldt vor dem Saisonfinale Schluss. Foto: Getty Images

Mit Siegen über Bayer Leverkusen und RB Leipzig hat Florian Kohfeldt einen Traumeinstand beim VfL Wolfsburg hingelegt. Der Cheftrainer ist so auch auf bestem Wege, den Eindruck des Abstiegs von Werder Bremen zu korrigieren. Den erlebte er letztlich wegen einer Beurlaubung vor dem Saisonfinale nicht hautnah.

Das vorzeitige Aus bei den Hanseaten stellte einen nur wenige Monate zuvor für beinahe unvorstellbar gehaltenen negativen Höhepunkt in der bis dato so steilen Karriere des Übungsleiters dar. Kohfeldt hat es sich zum Anlass genommen, die schlechte Spätphase seiner Amtszeit in Bremen zu reflektieren. Wie Sport Bild berichtet, setzte sich der 39-Jährige nicht alleine kritisch mit der eigenen Arbeit auseinander. Vielmehr habe er auch ehemalige Spieler konsultiert.

Leichtigkeit war verloren gegangen

Von ihnen habe Kohfeldt mit auf den Weg bekommen, dass er sich bei Werder von seiner Persönlichkeit her verändert habe. Unter anderem sei die Leichtigkeit abhanden gekommen, mit der der gebürtige Siegener einst in Bremen so besonders hatte punkten können. In Wolfsburg will der Chefcoach die Fehler nicht wiederholen, die in bei Werder scheitern ließen. Er wäre keinesfalls der erste Trainer, der nach einer Beurlaubung gestärkt zurückkommt.

Keine Ablösezahlung

Werder Bremen profitiert vom Engagement von Kohfeldt in Niedersachsen in der Art, dass der Zweitligist Gehalt einspart. Die Rede ist von anderthalb Millionen Euro, die der lediglich beurlaubte Trainer in Form einer Lohnfortzahlung noch kassiert hätte (fussball.news berichtete). Eine Ablösesumme musste der VfL Wolfsburg dem Magazin zufolge allerdings nicht entrichten, um Kohfeldt als Nachfolger von Mark van Bommel an Land zu ziehen.

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Lars Pollmann  
03.11.2021