Frankfurts Top-Transfer

Medien: Senkrechtstarter Kolo Muani noch kein Bayern-Thema

Kolo Muani ist wohl noch kein Thema für Bayern. Foto: Getty Images
Kolo Muani ist wohl noch kein Thema für Bayern. Foto: Getty Images

Randal Kolo Muani hat bei der WM in Katar im für Frankreich recht bedeutungslosen Gruppenfinale gegen Tunesien seine ersten Minuten bekommen. Für den nachnominierten Angreifer ist es eine tolle Bestätigung einer bisher herausragenden ersten Saison bei Eintracht Frankfurt. Sie bringt den 23-Jährigen schon jetzt mit dem vielzitierten nächsten Schritt in Verbindung.

Schon jetzt scheint klar, dass der Top-Transfer der Hessen in nicht allzu ferner Zukunft einem noch größeren Verein als dem amtierenden Europa-League-Sieger angehören wird. Der SGE steht dann mutmaßlich immerhin ein gewaltiger Zahltag ins Haus. Ob Kolo Muani schon am Saisonende verkauft wird, bleibt freilich abzuwarten, unklar ist auch, ob er das überhaupt will. An Interessenten würde es wohl kaum mangeln. Weil er ein Bundesliga-Star ist führen viele Medien geradezu reflexartig auch den FC Bayern unter den Klubs, für die der Nationalspieler in Frage käme.

Aktuell nicht im Beuteschema

Wie nun aber die Bild-Zeitung im Podcast 'Bayern Insider' berichtet, stellt Kolo Muani für den Rekordmeister derzeit noch kein Thema dar. Es habe auch noch keinerlei Kontakt mit den Beratern des Stürmers gegeben. Grundsätzlich sehen die Verantwortlichen den Frankfurter Wirbelwind zwar durchaus in naher Zukunft bei einem absoluten Top-Klub, aktuell passe er aber nicht in das eigene Beuteschema. Dem Vernehmen nach sucht Bayern für den Angriff nach einem klassischen Neuner, Kolo Muani gilt als eher weiträumiger Angreifer, der kein typischer Goalgetter ist. Auf der Liste der Bayern stehe er dennoch, das Scouting umfasst in einem modernen Top-Klub allerdings gleichzeitig Dutzende, wenn nicht gar Hunderte von Profis. Ob Kolo Muani in München mal ein akutes Thema wird, bleibt so offen.

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Lars Pollmann  
02.12.2022