Mayoral eingeplant

Medien: Real holt (wahrscheinlich) keinen Benzema-Backup

Benzema ist sowieso weiter klar gesetzt. Foto: Getty Images
Benzema ist sowieso weiter klar gesetzt. Foto: Getty Images

Im Gegensatz zu früheren eigenen Exzessen und dem aktuellen Geschäftsgebaren mancher Konkurrenten hat sich Real Madrid auf dem Transfermarkt in der jüngeren Vergangenheit eher in Verzicht geübt. Punktuelle Verstärkungen waren das Zauberwort, dabei spielte auch die geplante Verpflichtung von Kylian Mbappe eine zentrale Rolle. Dessen Verlängerung bei Paris Saint-Germain beeinflusst die Planungen im Sturm aktuell aber nur am Rande.

Wie die Sportzeitung AS berichtet, sind die Königlichen durchaus bereit, ohne einen Neuzugang für den Angriff in die Saison zu gehen. Der Klub verlasse sich weiter auf die Professionalität von Karim Benzema, der mit 34 Jahren auf dem Karrierezenit schwebt und nicht als besonders verletzungsanfällig gilt. In der vergangenen Saison sammelten so nur drei Feldspieler von Real mehr Minuten auf dem Feld als der designierte Weltfußballer. Für seine Ersatzmänner Mariano Diaz und Luka Jovic blieben so nur geringe Spielanteile übrig.

Mayoral als Benzema-Vize eingeplant

Der frühere Frankfurter ist deshalb bereits zur AC Florenz gewechselt, Diaz würde Real wohl auch keine Steine in den Weg legen. Als Backup für Benzema ist dem Bericht zufolge fürs erste Leih-Rückkehrer Borja Mayoral eingeplant, der in der Rückrunde der vergangenen Saison immerhin sechs LaLiga-Tore für den FC Getafe geschossen hat und so großen Anteil am Klassenerhalt des Klubs hatte. Der einst an den VfL Wolfsburg geliehene Angreifer sei selbst gewillt, sich endlich im erweiterten Kreis bei Real festzubeißen.

Beispiel-Transfer Camavinga

Der Sportzeitung zufolge ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass doch noch ein weiterer Stürmer kommt. Dabei müsse es sich aber um eine ziemlich unschlagbare Gelegenheit handeln. Beispielhaft führt der Bericht die Verpflichtung von Eduardo Camavinga zum Ende des Transferfensters im Sommer 2021 an. Der Mittelfeldmann kam für kolportiert zunächst 30 Millionen Euro von Stade Rennes, in erster Linie wollte sich Madrid mit dem Franzosen ein Top-Talent für die Zukunft sichern. Tatsächlich entwickelte sich der 19-Jährige schnell zur wertvollen Alternative. Sollte sich so eine Gelegenheit im Sturm ergeben, sei eine Investition denkbar, heißt es nun. Andernfalls sei dem Klub mit dem vorhandenen Personal nicht bange, während am fernen Horizont weiter Mbappe und auch Erling Haaland von Manchester City als potenzielle künftige Star-Einkäufe schweben.

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Lars Pollmann  
13.07.2022