Möglicher Sancho-Nachfolger

Medien: Raiola soll 30 Prozent der Malen-Ablöse fordern

Mino Raiola vertritt unter anderem Erling Haaland und Donyell Malen. Foto: Imago.
Mino Raiola vertritt unter anderem Erling Haaland und Donyell Malen. Foto: Imago.

Die Gerüchte über einen möglichen Transfer von Donyell Malen zu Borussia Dortmund reißen nicht ab. Die Verhandlungen zwischen dem BVB und der PSV Eindhoven sollen wegen der Ablöseforderungen der Niederländer stocken. Auch Malens Berater Mino Raiola soll eine gewichtige Rolle spielen.

Das berichten die Ruhr Nachrichten. Der Regionalzeitung zufolge fordert Raiola, der unter anderem BVB-Stürmer Erling Haaland vertritt, einen Anteil von etwa 30 Prozent der Ablösesumme, die für Malen fällig wird. Im Falle einer Einigung über die bisher kolportierten 30 Millionen Euro würde Raiola somit knapp neun Millionen Euro von Eindhoven kassieren. Laut der Bild-Zeitung soll die PSV aber sogar 40 Millionen Euro für den Angreifer fordern.

Malen soll BVB-Wechsel bevorzugen

Malen wird seit Wochen mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht. Der BVB sieht in dem niederländischen Nationalspieler offenbar ein Puzzleteil, das den für 85 Millionen Euro zu Manchester United abgewanderten Jadon Sancho ersetzen soll. Zwar befasse sich auch der FC Liverpool mit Malen, der 22-Jährige soll in Dortmund allerdings die bestmöglichen Bedingungen für seine persönliche Weiterentwicklung sehen, so die Ruhr Nachrichten. Die BVB-Verantwortlichen wollen auf dem Transfermarkt jedoch Vernunft walten lassen, wie Sportdirektor Michael Zorc kürzlich betonte (fussball.news berichtete).

Florian Bajus  
20.07.2021