Zunächst von PSG verliehen?

Medien: Paredes-Transfer zu Juventus vor Vollzug

Paredes steht unmittelbar vor dem Wechsel zu Juventus. Foto: Getty Images
Paredes steht unmittelbar vor dem Wechsel zu Juventus. Foto: Getty Images

Juventus bleibt nach dem 1:1 gegen die AS Rom am Samstagabend auch nach drei Spieltagen der Serie A ungeschlagen, aber auch weiter spielerisch fast alles schuldig. Die Mannschaft von Massimiliano Allegri kreiert aus dem eigenen Ballbesitz deutlich zu wenig Torgefahr, weshalb mit Leandro Paredes ein neuer Spielgestalter kommen soll. Die Verhandlungen mit Paris Saint-Germain stehen vor dem Abschluss.

Dies berichtet die in Turin erscheinende Sportzeitung Tuttosport. Demnach sei womöglich noch am Sonntag mit der Vorabmeldung des Deals zu rechnen, am Montag solle der Argentinier dann nach dem obligatorischen Medizincheck seinen Vertrag bei der Alten Dame unterschreiben. Im Raum steht ein Leihtransfer mit Kaufoption, die in bestimmten Fällen zu einer Kaufpflicht umgewandelt würde. Branchenüblich wäre zum Beispiel, dass Paredes eine gewisse Anzahl von Einsätzen absolvieren müsste oder Juventus sich für den internationalen Wettbewerb qualifizieren müsste.

PSG steht nicht im Weg

Mit einem solchen Konstrukt können die Bianconeri den finanziellen Aufprall der Verpflichtung des 28-Jährigen in die Zukunft verschieben und so womöglich auch ohne den vorherigen Verkauf eines Mittelfeldspielers zuschlagen. Zuletzt hatte es in italienischen Medien noch so ausgesehen, als müsse Juve zwingend erst Platz schaffen. PSG ist derweil nicht auf das Geld angewiesen und soll froh sein, sich das Gehalt für Paredes zu sparen, der keine tragende Rolle mehr spielt. Auch der Umstand, dass der Argentinier mit Juve in der Champions League auf Paris treffen wird, ist wohl kein Hinderungsgrund.

Arthur und Zakaria könnten gehen

Ungeachtet der günstigen Konditionen des Deals, bei dem es zeitweise so aussah, als wolle PSG sofort 20 Millionen Euro Ablöse kassieren, will Juventus dem Bericht zufolge noch Mittelfeldspieler abgeben. Die Hoffnung der Verantwortlichen laute, den Brasilianer Arthur Melo wenigstens per Leihe abgeben zu können. Olympique Lyon sei dabei eine neue denkbare Option, nachdem der Klub Landsmann Lucas Paqueta für viel Geld an West Ham United verkaufen dürfte. Aber auch der frühere Gladbacher Bundesliga-Profi Denis Zakaria steht offenbar zur Disposition, nachdem er in acht Monaten bei Juventus leidlich überzeugt hat.

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Lars Pollmann  
28.08.2022