Sportchef geht wohl erst am Saisonende

Medien: Optimismus für sauberen Abschied von Bobic

Bobic will Frankfurt auf eigenen Wunsch verlassen. Foto: Imago
Bobic will Frankfurt auf eigenen Wunsch verlassen. Foto: Imago

Die Ankündigung des Abschieds von Fredi Bobic im Sommer hätte bei Eintracht Frankfurt das Potenzial gehabt, von einer bis dato herausragenden Saison abzulenken. Doch die Hessen haben es bisher geschafft, das Thema nicht zum alles überstrahlenden Problem werden zu lassen. Wohl auch, weil sich die Parteien keinen unnötigen Druck machen.

So berichtet die Frankfurter Rundschau, dass die Verhandlungen über die Modalitäten des geplanten Wechsels des Sportchefs zu Hertha BSC "nicht mit Hochdruck geführt werden". Demnach herrsche auf beiden Seiten Optimismus, dass eine zufriedenstellende Lösung nicht mehr allzu weit entfernt sei. Im Raum steht dabei vor allem die Frage, welche Abstandszahlung Hertha nach Frankfurt überweisen muss, um den Ex-Profi loszueisen.

Abschied erst am Saisonende

Entgegen einer vorherigen Meldung des TV-Senders Sky sei dabei auch keineswegs angedacht, dass Bobic seinen Vertrag in Frankfurt schon zum 01. April beendet. Nicht nur lässt sich dies ohnehin nicht mehr bewerkstelligen, soll der Sportchef die Saison bei der Eintracht auch zuende bringen. Ziel sei ein sauberer Abschied, der den fünf Jahren, die Bobic bei den Hessen verbracht hat, gerecht wird. Im Idealfall hinterlässt der 49-Jährige mit der erstmaligen Champions-League-Teilnahme seinem Nachfolger bei der Eintracht ein bestens bestelltes Feld.

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Lars Pollmann  
31.03.2021

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