Werder Bremen

Medien: Neuzugänge Stage und Stark aktuell hinten dran?

Einige Plätze sind bei Werder noch zu vergeben. Foto: Getty Images
Einige Plätze sind bei Werder noch zu vergeben. Foto: Getty Images

Werder Bremen startet am 01. August im DFB-Pokal bei Energie Cottbus in die neue Saison. Der Bundesliga-Aufsteiger holte sich am Samstag mit einem Doppeltest weiteren Feinschliff. Anschließend betonte Ole Werner, dass seine erste Elf auf "drei bis vier Positionen" noch offen sei.

Um welche Rollen genau es geht wollte der Chefcoach dabei nicht kundtun, ebenso wenig die Aufstellungen in den Tests gegen den FC Groningen und FC Emmen als Fingerzeig verstanden wissen. Auf dem Papier spielte beim 6:1 gegen Groningen aber durchaus eine Elf, die vollumfänglich auch in einem Pflichtspiel zu erwarten wäre, wohingegen gegen Emmen ein eher bunter Haufen ran durfte. Durchaus bemerkenswert, dass dabei Jens Stage und Niklas Stark zur zweiten Mannschaft gehörten. Der Däne ist der teuerste Einkauf des Sommers, der Abwehrmann der routinierteste Neuzugang von Werder.

Trainingswoche mit "bisschen Pfeffer drin"

Auch wenn Werner betont, dass das Duo beim Test gegen den FC Twente in der A-Elf gestanden habe und am Samstag einfach mal durchgemischt wurde, sieht der Weser-Kurier die beiden prominenten Neulinge derzeit im Konkurrenzkampf eher hinten dran. Der Regionalzeitung zufolge haben Milos Veljkovic und Amos Pieper derzeit die Nase vor Stark in der Dreierkette, in der Marco Friedl als Linksfuß ohnehin gesetzt ist. Stage müsse sich im zentralen Mittelfeld zunächst hinter Leonardo Bittencourt und offenbar auch Romano Schmid einsortieren. Freilich sind die Abstände gering genug, um sie durch eine starke Trainingswoche aufzuholen. "In der Woche ist schon ein bisschen Pfeffer drin", lässt sich Werner zitieren. Der gesteigerte Konkurrenzkampf dürfte den Trainer von Werder Bremen freuen.

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Lars Pollmann  
24.07.2022