Ski-Unfall

Medien: Neuers Verletzungs-Klausel kostet Bayern Millionen

Neuer besitzt beim FC Bayern noch einen Kontrakt bis 2024. Foto: Maja Hitij/Getty Images
Neuer besitzt beim FC Bayern noch einen Kontrakt bis 2024. Foto: Maja Hitij/Getty Images

Manuel Neuer hat sich beim Skifahren den Unterschenkel gebrochen und wird deshalb in dieser Saison nicht mehr spielen können. Dem FC Bayern ist dafür ein hoher finanzieller Schaden entstanden. Das unter anderem aufgrund einer speziellen Vertragsklausel.

Nach Informationen der Sport Bild hat sich Manuel Neuer in seinem noch bis 2024 gültigen Vertrag beim FC Bayern eine Klausel gesichert lassen, wonach ihm die Lohnfortzahlung im Verletzungsfall für mindestens vier Monate garantiert ist. Normalerweise besteht die Pflicht zur Lohnfortzahlung für den Arbeitgeber nur für sechs Wochen. Beim geschätzten Jahresgehalt des 36-Jährigen in Höhe von über 20 Millionen Euro wären das etwa 6,5 Millionen Euro, die die Münchner für die vier Monate zahlen sollen.

Sommer wurde als Neuer-Ersatz verpflichtet

Obendrein mussten die Verantwortlichen es Rekordmeisters einen neuen Torhüter verpflichten. Für Yann Sommer wurden 8 Millionen Euro direkt an Borussia Mönchengladbach überwiesen. Bonusabhängig sollen weitere 1,5 hinzukommen können. Der 34-jährige Schweizer kassiert an der Isar derweil ein kolportiertes Jahresgehalt von 5 Millionen Euro. Somit schmerzt der Ausfall von Neuer die Bayern-Bosse gleich in mehrerlei Hinsicht.

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Adrian Kuehnel  
24.01.2023